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CMT? Klar. Nur nicht auf dem Nieveau von 2001!
Friday, July 4, 2008, 07:52 - Verschiedenes, Technologien
Kollege Möllenkamp findet wieder Pseudo-Argumente pro Suns Niagara-Ansatz:
With their article they refer to a blog post on the Research@Sun blog: Unwelcome Advice. So … please no more questions if CMT is the right solution. It´s the only solution when even "throw-tremendous-amount-of-money-to-frequency-increases" Intel doesn´t think that the other way is future-proof.

CMT steht übrigens für Chip Multithreading. Und ja, das ist natürlich ein Weg, mehr in der gleichen Zeit zu tun.

Der große Unterschied zwischen den CMT-Lösungen von Sun einerseits und Intel/AMD andererseits ist aber, daß Sun sich Technik vom Anfang der Jahrtausends, nämlich ca. 400 MHz UltraSPARC-II-Kerne, als Basis für ihr (erstes) CMT-Setup ausgeguckt hat — um welches Intel und AMD mit weniger, dafür aktuelleren und damit leistungsfähigeren, Cores mit Standgas schlicht Kreise dreht.

Sicherlich ist die Taktrate nicht alles, das sieht man schon bei Intels aktuellem Coup, dem sog. Atom-Prozessor. Dieser liefert bei ca. 1,6 GHz vergleichbare Rechenleistungen wie ein Celeron mit 700 MHz – allerdings, so sagt man, bei geringerem Stromverbrauch.

Aber ich bin mir sicher, Suns Niagara-Architektur wird noch ihre Nische finden, auch außerhalb der Benchmarks.
(Broken Linkage repariert, 2008-07-04, 19:18)

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