Ehssan Dariani ist kein Journalist …
Wednesday, November 8, 2006, 18:50 - Blase2.0, Studivz
… stellt donalphons bei Rebellen ohne Markt fest. Schaut man sich die jüngsten Blogbeiträge bei Studivz an, genauer die ab Nummer 67 (in der Übersicht besser zu sehen), fällt auf, daß die sie namentliche Kennzeichnung Ehssans vermissen lassen. Zufall oder sind die Zeiten der Verquickung des Studivz-Blogs mit eines Gründers privaten Gedanken zu Welt da draußen vor den Bildschirmen nun – aus vielerlei Gründen: endlich – vorbei?Noch in Eintrag 60 hieß es:
Nehmt es mir nicht über, aber ich sehe die Kernaufgabe meines Blogs darin, die Studis mit (technischen) Infos rund um das VZ zu versorgen. Manchmal geht es aber auch nur um sinnlosen Spass… Mir fehlt leider die Zeit allerlei Diskussionen zu moderieren. Hierfür gibt es Foren.
VG
Ehssan Dariani.
Ich hoffe allerdings, daß Ehssan der Blogosphäre erhalten bleibt; es gibt ja noch immer sein http://dariani.blog.de/, wo er seine Sicht der Welt allen mitteilen kann, ohne den direkten Bezug zu Studivz — dem ehemaligen ambitionierten Studenten-für-Studenten-Projekt, welches sich anscheinend anschickt, ob des großen Erfolges seine Gründer zu fressen.
Hoffentlich lohnt es sich dann wenigstens finanziell für die Gründer, denn, darf man den Gerüchten und Berichten um die Finanzierung glauben, dürften sie ja das eine oder andere Prozentchen Unternehmensanteil abgegeben haben. Oder investieren die VCs der Blase2.0 neuerdings gegen einen warmen Händedruck und einen Danksagungskarte zu Weihnachten?
Noch ein Vorschlag zur Güte: nachdem man nun evtl. einen professionellen Schreiberling zur Hand hat, warum verbindet man die schein's obligatorische »Funktion ist grade aus«-Seite nicht mit einem zeitversetzten Redirekt auf's Blog — in Anlehnung an einen Kommentar:
Ja du hast recht. Es macht einfach keinen Spaß mehr, wenn das Studi ständig nach Kaffeepäuschen schreit. Ich habe in der letzten Zeit soviel Kaffee getrunken, dass ich schon einige Nächte nicht mehr schlafen konnte und wie ein Känguru durch die Wohnung gesprungen bin, wobei ich mir ständig den Unmut meiner Mitbewohner eingefangen habe, da sie offensichtlich nicht oft im studi sind und keine Kaffeepausen machen. Jedenfalls wollen sie um 4 Uhr früh lieber schlafen als mit mir durch die Wohnung springen.
Zum Schluß vielleicht noch was zu diesen *beobachter-Domains: seinerzeit im Usenet hieß es, das Ende der sachlichen Diskussion sei erkennbar am Beiziehen von Nazi-Vergleichen; so einfach sollten wir es uns hier nicht machen.
Bislang wurden Fragen nach dem Sinn und Zweck dieser Domains gestellt, ferner gibt (gab?) es Fundstellen im Netz, die eine Nähe Ehssans zum braunen Sumpf suggerierten - je länger eine Erklärung ausbleibt, desto mehr werden die Gerüchte ins Kraut schießen, das ist, leider, ganz normal. In seinem Blog thematisiert Jörg-Olaf Schäfers:
Nun aber allein aus den Domainnamen etwas abzuleiten, insbesondere eine rechte Gesinnung, ist schlicht indiskutabel. Angeblich existierende „Kommentare in diversen Blogs“, die den Verdacht stützen könnten, habe ich bisher nicht gefunden.
Dazu eine Augenzeugin(?):
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mein Forumsbeitrag solche Wellen schlägt - vor allem Monate später. Inzwischen sind Kommentare von Dariani oder ganze Blogs nicht mehr über einfache Hilfsmittel wie Suchmaschinen zu erreichen. Unter diesen Umständen gibt es natürlich auch keine Anhaltspunkte mehr für meine Behauptung. Vielleicht hätte ich Screenshots machen sollen?
Was immer dran ist - oder auch nicht: so, wie virales Marketing, vulgo Mundpropaganda, nun einmal funktioniert, sehe ich etwas dunkel für Ehssans Reputation, wenn die Blogosphäre sich weiter von der Existenz einer Domain hin zu einem entfernten Ziel hochschaukelt … Und das wäre dann wirklich schade.
Weitere Links zu dem Thema: fimpern.de
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