Höhere Mathematik, oder: Wer viel mißt …
Saturday, February 6, 2010, 17:38 - Geeks & Co., Verschiedenes, Linux, Hausautomation, DVB
Ich sag' mal so: irgendwas stimmt hier nicht.
Stromversorgung Gerätetyp Stromversorgung Erforderliche Netzspannung Wechselstrom 110/220 V ± 10% ( 50/60 Hz ) Gestellte Leistung 80 Watt Leistungsaufnahme im Betrieb 27 Watt Stromverbrauch Standby/Ruhezustand 24 Watt Produktzertifizierungen EPA Energy Star
Nun, »im Betrieb« ist das Schätzchen seit ca. 16:03, …
root@vdr-2:~# w… aber den Werten des EM-Systems von ELV/Conrad zufolge, ist der Verbrauch von 160 auf 220 Watt angestiegen mit dem Einschalten des Scenic Xs. Also braucht dieser Scenic Xs 60 Watt »im Betrieb«, schlapp das 2,222fache dessen, was avisiert wird.
16:57:51 up 54 min, 1 user, load average: 0.00, 0.00, 0.00
USER TTY FROM LOGIN@ IDLE JCPU PCPU WHAT
root pts/0 greebo.uu.org 16:57 1.00s 0.02s 0.00s w
Ich habe nun gegen 17:18 einen weiteren Scenic Xs auf dem Meßpfad eingeschaltet, der erste und der zweite Meßwert zeigen einen Anstieg der Last von 220 auf 250 Watt an (Meßwert 3: 240 Watt; Intervall 5 Minuten), was vollkommen im Rahmen läge; sofern sich das hält, muß der Mehrverbrauch des ersten Xs sich ergeben durch Unterschiede bei Hauptspeicher (gleich: 128 MB), Platte (vdr-2: zwei Jahre alte 500 GB-IDE; anderer Xs: irgendeine alte 40er oder 80er IDE), Mainboard (D1171 jeweils) oder … den beiden DVB-S1-Karten in vdr-2.
Da wäre mal ein deutliches »Whow!« fällig, denn je 15 Watt Energieverbrauch pro Technotrend-DVB-S-Budget-Karte – mithin 50% ders Grundverbrauchs des PC-Systems on top –, das ist schon ein Wort:
01:09.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors SAA7146 (rev 01)Nein, es läuft keine Anwendung und nicht einmal die ZF-Eingänge sind derzeit beschaltet … Da ich noch andere, »billigere« DVB-S-Karten habe, werde ich wohl mal einsteigen in einen lustigen Hardware-Umbau-und-Energieverbrauchsmeßzyklus. Wünscht mir Glück ;)
Subsystem: Technotrend Systemtechnik GmbH Device 100f
Flags: bus master, fast Back2Back, medium devsel, latency 123, IRQ 18
Memory at f4101000 (32-bit, non-prefetchable) [size=512]
Kernel driver in use: budget_ci dvb
Kernel modules: budget-ci
01:0b.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors SAA7146 (rev 01)
Subsystem: Technotrend Systemtechnik GmbH Device 100f
Flags: bus master, fast Back2Back, medium devsel, latency 123, IRQ 19
Memory at f4101400 (32-bit, non-prefetchable) [size=512]
Kernel driver in use: budget_ci dvb
Kernel modules: budget-ci
Goldrausch?
Monday, February 1, 2010, 16:56 - Geeks & Co., Verschiedenes, Servicewüste, Hausautomation
Hmm, bin ich nur pingelig, oder herrscht in der »Energieverbrauchszählerbranche« wirklich noch eine Art Goldrauschmentalität? Ich gucke mich nun schon länger um, wie ich meinen Energieverbrauch denn – verhältnismäßig – günstig erfassen kann. Die ELV-Lösung mit der IR-Diode (und so vermutlich weitere, prinzipgleiche Lösungen) scheitert am rauchglasfarbigem Zählergehäuse, also bleibt wohl nur der Wechsel zu Yello-Strom (wo dann, angeblich, ein digitalSTROM-Chip meinen Verbrauch mißt — und ihn Yello und Google schickt, nicht aber mir direkt AFAIK) oder eben ein Zwischenzähler. (Nein, mein Energieversorger bietet keinen Endkundenauslesbaren Zähler an.)Ein Zwischenzähler also, mit wenigstens Impulsausgang; andere gibt's auch, so mit M-Bus und allem Trallalla, aber sie liegen dann auch bei über 300,-- EUR; da der Zähler keine Einsparung bringt (eher im Gegenteil, durch seinen Eigenverbrauch), muß durch geänderte Nutzung eingespart werde; aber das Wissen um die aktuelle Netzspannung oder -frequenz spart nichts, das wäre nur spannend zu sehen …
Also ein Drehstrohmzähler mit dem fröhlichen, normierten S0-Impulsausgang. Da mein Zähler der Stadtwerke Gütersloh eh' »nur« 75 Umdrehungen pro kWh macht, erscheinen mir 800 Impulse/kWh schon ganz gut (1000 wäre natürlich ein runderer Wert; 3200 hingegen erscheint mir fast übertrieben?).
Gut, womit also dann die Impulse zählen; jeden morgen um 6 den Zählerstand abzulesen, das war ja nicht der Plan, auch wenn das in meiner Wohnung dann natürlich eine Webcam übernehmen könnte …
Nein. Ich will einen S0-Impulszähler. Und hier kommt für mich jetzt der richtige Eindruck der Goldrauschstimmung.
Denn da gibt es beispielsweise den kWh-Logger, wo man für die Teilnahme am Betatest mit Leihstellung eines Gerätes 199,-- bezahlt:
Der Energiezählershop darf den Logger nicht ohne CE Zertifizierung an den Endverbraucher verkaufen. Es gibt auch kein Handbuch oder Beschreibung der Funktionen. Die Informationen können dem Forum unter http://www.kwh-logger.de/forum entnommen werden.
Johann Stark Elektronik stellt jedem Betatester einen oder mehrere Logger zu Verfügung für einen Beitrag von 199 € inkl. Umsatzsteuer je Logger, zzgl. Versand und Nachnahmegebühren (wenn Nachnahme gewählt worden ist).
[…]
Nach dem der kWh Logger nicht verkauft wird, besteht kein Anspruch auf Erfüllung irgendeiner Funktion. Die Funktionen sind auf den oben genannten Internetseiten beschrieben, werden aber in keiner Weise garantiert. Sie benutzen den Logger auf eigene Gefahr und informieren sich im Forum über Funktions- oder Anschlussmöglichkeiten. Johann Stark Elektronik haftet nicht für Schäden durch unsachgemäße Handhabung. Das Gerät hat keine Garantie. […]
Schickes Gerät, 4 S0-Eingänge, Milroprozessor drauf und mit Ethernetanschluß; aber 199,-- finde ich schon für ein zu kaufendes, nur Impulse zählenden, Gerät viel, für ein nicht verkauftes, ohne jegliche Garantie ist das doch etwas happig — oder? Ja, rechtlicher Rahmen hin oder her; aber Betatester das Gerät ohne Gegenleistung bezahlen zu lassen, ich weiß nicht. Ist ja fast schon wie bei Software …
Wobei, das muß man dann auch zugeben, 199,-- für 4 S0-Eingänge und Ethernetanschluß ist relativ günstig, schaut man sich ipcas' Metering Network an: 479,-- plus MwSt für 6x S0-Impulseingang, da sind 199,-- für »erhoffte 4« schon bahnbrechend … Oder liegt das an den Kosten der CE-Zertifizierung?
Nein, irgendwie kann 'ne CE-Zertifizierung soo teuer nicht sein, denn man bekommt ja schon Marken-Einphasenzwischenzähler mit S0 für unter 40,--, in der Bucht dann mit lustigen Namen ab 9,99 … Und an der Hardware kann's irgendwie auch nicht liegen, einen Microprozessor samt Ethernet gibt's fertig für 28,--; ein Lantronix XPort-Pro-Modul (Ethernetchip mit 32-bit CPU, 8MB SDRAM und 16MB Flash, auf dem auch Linux laufen kann) kostet allerdings schon rd. 60,-- …
Aber zurück zum Zählen der S0-Impulse. Die Geräte mit Ethernet sind mir schlicht zu teuer, zumal ich auch nicht wirklich Ethernet im Stromkasten habe (gut, wäre ein lösbares Problem). Also, was gibt's da noch?
Ah ja, das gute alte 1-Wire mit seinen 2-4 wirklich benötigten Leitungen. Ja, auch da gibt es Angebote, mit schon 50,-- für 2 S0-Zähler ist man dabei … Umm, Netzteil brauch's dann aber auch noch; ich habe jetzt nicht nach dessen Preis geschaut — sondern nach Alternativen, günstigeren Alternativen. Und wurde bedingt fündig; 5,-- gespart, immerhin.
Daß es auch noch günstiger geht, wenn man nur sucht, belegt für mich den Verdacht, daß hier schon ganz gut Gewinn gemacht wird in dieser Nische. Schlußendlich werde ich wohl bei Wärme Fuchs zwei Unterputz-Module mit je 2 S0-Eingängen, die auf einem 1-Wire-Zähler enden, zuschlagen; 29,-- pro Stück, da lohnt sich das Anheizen des Lötkolbens wohl nicht wirklich. Das Hutschienengerät für 38,-- sähe zwar schicker aus, aber da ich nur noch 7 freie Plätze habe, ein Wechselstromzähler mindestens 3 davon veranschlagt und ich gerne 3 Stromkreise dediziert messen will, ist auf der Hutschine im Sicherungskasten eh' nicht mehr Platz … Ich hoffe, ich kann die UP-Module unterhalb der Abdeckung verstecken (geht, wenn die nicht zu sehr auftragen; sonst muß da halt ein Loch rein ;)), dann muß nur der 1-Wire-Bus als Telefonkabel in den Sicherungskasten rein, das sollte auch optisch gut gehen. (1-Wire habe ich schon für 2 Thermometer laufen, mal sehen, wie ich da die Schlaufe in die Abstellkammer lege. Aber das ist Pillepalle.)
Jetzt ist nur noch die Frage: Voltcraft-Zähler zu ~120,-- (Drehstrom (80A); 1000 Imp/kWh) und ~40 (Wechselstrom (5(32)A; 2000 Imp/kWh) oder doch lieber die Geräte vom eBay-Powerseller zu ~40,-- (Drehstrom (10(63)A); 800 Imp/kWh) bzw. 9,99 (Wechselstrom (5(32)A); 1000 Imp/kWh), »nach CE - EN61036 ausgelegt und erfüllt die CE Anforderungen sowie EN61010 und EN61326«? Und was kostet dann wohl der Einbau in den Sicherungskasten? Ich fürchte, nochmal ein Vermögen, kostete eine zus. Steckdose vom Elektriker beim Bau doch schon 20,-- EUR (wohlgemerkt, neben einer schon geplanten, also nur weiteres UP-Loch und paralleler Anschluß) …
Irgendwie ist das alles doof. Und teuer. Und von außen ist auch nirgends ersichtlich, ob ich nun 63A oder 80A brauche (12 Sicherungsautomaten á 16A; 3 Phasen a 240 V; bei gleichmäßiger Verteilung wären das (12/3), also 4 * 16A, die auf einer Phase lasten. Damit ist 63A schon raus, was? Aber das hieße andererseits ja auch, daß pro Haushalt nicht mehr als 15 16A-Stromkreise möglich wären (15/3=5; 5*16A=80A) — Drehstromzähler für mehr als 80A sind mir jedenfalls keine untergekommen …
Allein, nicht allein, doch allein und überhaupt: RRD cross-platform
Friday, January 29, 2010, 17:00 - Geeks & Co., Painseeker, Linux, Hausautomation, PlugComputing
Allein zu sein, das ist kein schönes Gefühl. Komischerweise bekomme ich das bei meinen Projekten des öfteren ;)Nachdem ich nun einen meiner SheevaPlugs zum primären Hausautomatisationsknoten gemacht habe und FHEM darauf auch schön läuft, war der nächste logische Schritt, auch die Langzeitdatenaufzeichnung mittels RRD zu aktivieren, um den betagten, energiehungrigeren FSC Scenic xS entsorgen und einmotten zu können.
Und wenn man die Daten erst mal hat, das Auswerten kann ja auch von anderen System erfolgen, NFS und ähnliches macht's möglich … ja, aber nicht bei plattformabhängigen Datenbasen, wie sie RRD nun einmal leider erzeugt:
wusel@server-1:~$ rrdtool info /mounts/plug-2/rrd-fhem/Parkplatz_TH/temperature.rrdSchön, daß wir drüber gesprochen haben … Ich hatte das in der Tat vergessen, aber für optimale Performance schreibt RRD nuneinmal die lokale Speicherabbildung des Daten in die Datei. Und die Darstellung unterscheidet sich leider zwischen Ubuntu auf armel und Ubuntu auf x86 — die Ausgabe ist keine rauspatchbare Schikane, denn rrdtool testet nach dem Einlesen einen »magischen Wert«, und der differiert, leider, obwohl beide Plattformen nach »little-endian«-Notation laufen.
ERROR: This RRD was created on another architecture
Ich fühlte mich erst einmal allein gelassen, nachdem ich googelte und mehr so nichts deutlich neueres als eine Frage aus 2002 bzw. vage Diskussionen zu dem Thema fand:
- Nabble - RRDtool Users Mailinglist - can rrdtool 1.3.x update rrds … - [ Diese Seite übersetzen ]
Apparently, I hear that RRDTool 1.4 will introduce a new RRD format 0004 which is …. said at LISA08 you were intending to get cross-platform support …
n2.nabble.com/can-rrdtool-1-3-x-update-rrds-created-with-rrdtool-1-2-td3585293.html - Im Cache- cross platform rrd format: msg#00010 db.rrdtool.devel - [ Diese Seite übersetzen ]
optional cross platform, binary data format for rrdtool. It seems … Help mailto:rrd-developers-request@xxxxxxxxxxxxxxx?subject=help …
osdir.com/ml/db.rrdtool.devel/2002-11/msg00010.html - Im Cache- can rrdtool 1.3.x update rrds created with rrdtool - mailing.unix … - [ Diese Seite übersetzen ]
4 Einträge - 2 Autoren - Letzter Eintrag: 20. Sept. 2009So you see the underlying RRD format did not actually change from 1.2 …. said at LISA08 you were intending to get cross-platform support …
groups.google.com/…rrd…/ac2a93bd25018bae - Im Cache- O+P [rrd-developers] RRDTool: baselining, where to start ? - [ Diese Seite übersetzen ]
16 Feb 2007 … I have perfectly graph-able and query-able data, in different rrd databases. … I work on Windows 2000 mainly, I know RRDTool is crossplatform, …
https://lists.oetiker.ch/pipermail/rrd-developers/2002…/000936.html - […] Aber, niemals die Hoffnung aufgeben — und siehe, Überlegungen gibt es schon und ein Projekt für die Übergangszeit, welches mir helfen könnte — also doch nicht alleine!
Gelesen, gezogen, geinstalliert; geht nicht:wusel@server-1:~$ tird-rrdtool -arch arm dump /mounts/plug-2/rrd-fhem/Huette_TH/temperature.rrdUnd wieder zu früh gefreut und auch wieder allein; armel wird augenscheinlich nicht unterstützt; klar, das Gros der bisherigen Router auf einer Embedded-Plattform waren vom Typ mips.
ERROR: This RRD was created on other architecture
Tcha. Da habe ich also nun meine Daten auf einem kleinen, energiesparenden – aber eben FPU-schwachen – »Plug«, nur weiterverarbeiten unter x86 kann ich sie derzeit nur, wenn ich sie periodisch auf dem Plug ex- und dann auf x86 wieder importierte. Das hätte ich gerne *nur* auf x86 gemacht, aber dazu jetzt ein static binary unter qemu für meine arm5el-Systeme zu bauen, sprengt doch etwas den Rahmen; da wird das kleine Kistchen halt die eine oder andere CPU-Überstunde schieben müssen, bis rrdtool 1.5 cross-platform-Unterstützung mitbgringt … (Oder ich versuche mich an einem "repacking" der Daten beim Einlesen, aber wahrscheinlich ist's es soo einfach nicht, wenn man die Datenrepräsentation sich ansieht.)
»[…] und alles andere mit Software lösen (ich bin Informatiker)…«Tuesday, January 26, 2010, 07:51 - Geeks & Co., Painseeker, Linux, Hausautomation, TechnologienHachja. Hausautomation ist schon ein lustiges Thema. Den frühen, vergangenen, Abend habe ich damit verbracht, das Netz zu durchforsten nach einer – kostengünstigen – Möglichkeit, meinen Energieverbrauch (elektrisch; der Rest läuft ja über WEG) zu erfassen. Die Stadtwerke als (derzeitiger) Lieferant bieten, auch auf Nachfrage im Januar 2010, keine »monatliche Abrechnung« an, wie es gesetzlich eigentlich nun vorgeschrieben ist; Smarter Zähler mit Ausleseoption für mich seitens der Stadtwerke fällt also flach. Die IR-Sensor-Lösung Marke ELV/Conrad auch, da der stylische Schlumberger-Zähler in Rauchglas-Optik die Messung verhindert. Bleibt also nur entweder den Wecker auf 6 zum täglichen Zählerstandablesen stellen — oder ein eigener Zähler mit Schnittstelle zwischen Zuleitung vom Zähler im Keller und dem Rest des Sicherungskastens.
Da ich eher nicht so der Frühaufsteher bin, schon gar nicht an 7 Tagen in der Woche, würde ich das Ablesen schon gerne Maschinen überlassen – also Investition ein einen Drehstromzähler mit Schnittstelle. Hmm, welcher Schnittstelle, auch da gibt's ja viele Varianten, von auskunftsfreudig (M-Bus: Wirk-, Scheinleistung, Spannug, Strom, cos phi, Frequenz, …) bis lobotomisiert (S0: 10-1000 Impulse/kWh), von teuer (im oberen 300er Bereich mit M-Bus) bis fast günstig (Artikel-Nr.: 125411 - 62 von Conrad, 129,-- für einen Drehstromzähler mit S0).
S0 hat die AVM-Box im Kämmerchen auch, leider den ISDN-S0 und nicht die Ausführung nach DIN 43864 … dafür ist dann wieder Extra-Hardware notwendig, entweder im lustigen Selbstbau oder doch einfach als Zählermodul mit normiertem Anschluß – irgendwie tendiere ich ja doch zu letzterem. Ja. Ich werde alt ;) (Wobei ich noch checken muß – mentale Notiz hier –, ob denn der verwendete Zähler von digitemp oder OWFS unterstützt werden; kaum etwas würde an meinem Ego kratzen, wenn ich beim Anschluß an die Linux-Box erst feststellen müßte, daß grade dieser Chip (noch) nicht unterstützt wird … Warum ich das erwähne? Empirischer Wert …)
Nungut; nachdem diese »Details« klar sind, heißt es nun, einen E-ticker zu finden, der mir das qualifiziert einbaut, ohne dafür gleich meinen Arm oder mein Gemächt zu verlangen — kostet mich die Messung das, was ich n Jahren an Energie einspare, ist das für mich, zum nachvollziehbaren Leidwesen des Elektrikers, wenig spannend noch das Thema …
Irgendwie finde ich das alles sehr … bemerkenswert. Das Plugwise-System ist schon cool – habe heute eine Neuinstallation mit laufendem Snooping der seriellen Kommunikation gemacht, ich glaube, da gibt's noch lustige Befehle zu dekodieren –, aber für die 10-20 zusätzlichen »Circles« für einen sinnvolleren Überblick würden noch immer keine Gesamtsicht bringen. Wie aber stecke ich einen Schuko-Zwischenstecker in meine Deckenleuchte? Wechselstromzähler – unbeglaubigt, aber das sind ELVs EMs oder Plugwises Circles ja auch nicht – mit S0-Schnittstelle gibt's schon für ca. 25,-- EUR als Neuware in der Bucht; je S0 ca. 20 EUR (2x S0 auf 1-Wire < 40 EUR) dazu macht 45,-- EUR/Stromkreis – da wären Plugwises Stealth-Kästen mit rd. 40 EUR günstiger, aber normal kaufen kann man die wieder nicht … (Abgesehen davon, daß der Stealth nur ein Circle ohne Stecker & Buchse ist — wieso ist der *teurer*‽) Und wieso hat noch kein Hersteller etwas entwickelt, was einen gesamten Strang vielleicht nicht schalten, aber zumindest messen kann? Stay tuned; mehr demnächst, in diesem Theater …
Grün werden leicht gemacht …Sunday, January 24, 2010, 17:43 - Geeks & Co., Linux, Hausautomation, Technologien… zumindest im Gesicht geht das bei diesem Thema bei mir schnell …
Heute geht's um Optionen, den Energieverbrauch einer Wohnung, eines Haushalts zu messen und, wichtig, aufzuzeichnen. Denn bei aller technischer Spielerei mit automatisiertem An- oder auch Ausschalten: eigentlich müßte ich erst einmal wissen, was denn so verbraucht wird —- möglichst zumindest stromkreisgenau und insbesondere ohne jeden Tag den Zählerstand vom Stadtwerke-Stromzähler im Keller aufzuschreiben. Ich erwähnte das ja schon.
Und dann möchte ich natürlich auch die Relation sehen: Verbrauch vorher, Verbrauch nachher; Differenz == Ersparnis, also grob (minderverbrauchte kWh/5) Euro (bei 0,20 Cent/kWh). Und da hänge ich noch immer. Zwar habe ich mittlerweile drei (von vier möglichen) ELV-Energiemeßzwischensteckern am Start und auch zwei Plugwise-Zwischenstecker »Circle«, aber das gibt nur eine sehr punktuelle Sicht. Toll für Messungen zwischendurch oder, bei Plugwise, gerne auch für das Messen und Schalten von bestimmten Verbrauchern; mit rd. 35,-- EUR pro Zwischenstecker wird aber die »schlaue Stecken« irgendwie ökonomisch auch mehr so eine »Langzeitinvestition« … (Sicherlich günstiger als das technologisch Plugwise sehr verwandte »Plogg«-System, für welches jüngst das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik 'ne App rausbrachte; mit UKP 97,00 vor Steuern ist das Plogg-System, von den noch unförmigeren Zwischensteckern als bei ELV angesehen – obwohl das schon an sich eine Leistung darstellt –, dann doch mal schnell Faktor 3 so teuer wie Plugwise.)
Den Gesamtverbrauch bekomme ich jedenfalls derzeit nicht ermittelt, da das IR-System mit meinem stylischen Schlumberger-Zähler in Rauchglasoptik grau nicht mehr von rotgrau unterscheiden kann und die Hutschienenlösung bei 12 Stromkreisen (und 4 möglichenen Geräte-IDs) einerseits richtig teuer wird und andererseits (funk-) technisch nicht funktioniert.
Funktionieren hingegen müßte eine Lösung mit einem Plugwise Stealth je (16A-) Stromkreis; mit 12 x ca. 40,-- EUR auch ein kleines Einstiegshinderniss, zumal Kosten für den E-ticker ja noch hinzukommen. Hier wäre eine Preisreduktion mal richtig willkommen ;)
Tja, und schaue ich mal ins europäische Ausland, dann stellen sich Dinge wie …Sensor clip
When you purchase Wattson 01 you will be provided with a single sensor clip. Most houses in the UK use single phase electricity and only require one clip to measure.Quelle: Beschreibung »Wattson«-System
… als durchaus interessante Hürde heraus – grade bei der Energieversorgung scheinen sich nicht nur die Steckerformen quer durch Europa zu unterscheiden, auch die Technik unten drunter ist, bis auf die rd. 230 Volt Nennspannung, durchaus unterschiedlich. Das Wattson-System an sich ist ja nett – nur an meine 3 Phasen komme ich nicht wirklich ran, ohne den Sicherungskasten mindestens teilzudemontieren.
Das ist irgendwie alles in Deutschland schon anders, verdeckter, gelöst als offensichtlich z. B. UK. Aber so ein Gadget, welches die Farbe anhand des Energieverbrauchs ändert, das hätte schon einen sehr hohen WAF und auch die Kids könnten vielleicht leichter lernen, daß man Energie auch sparen kann – z. B. durch das Nichtvergessen des Lichtausschaltens im Bad *sigh*.
Nur was die Genauigkeit der Messung mit dieser komischen Klemme angeht, da habe ich doch so meine Bedenken; eine Auflösug von 1 W ist ja ausreichend, sofern es denn wirklich hinreichend genau (+/- 1%?) wäre. Naja, und dann wäre da noch ein anderes Problem:LINUX
We are very sorry that we can not provide a linux version. We support all Linux users out there but our resources are too limited. In case any Linux developers are interested in taking action themselves then please get in touch! We can provide the API and tell you about our experiences with holmes and wattson users.
Vielleicht melde ich mich da wirklich mal; das Gadget an sich ist nett, wenngleich ich bei 433,92 MHz natürlich so meine Bedenken habe; aber gut, Funk ist Funk und wenn man das bei der Aussendung berücksichtigt, d. h. eher öfter als selten sendet, sollte das einigermaßen funktionieren.
Mittlerweile bin ich soweit, einen ollen traditionellen Drehstromzähler in die Wohungsverteilung bauen zu lassen und dort dann das EMWZ-System von ELV draufzukleben. Vielleicht einen Zähler mit S0-Ausgang, um sich zukünftige Alternativen nicht zu verbauen … Die Hutschienensysteme sind dann gleich wieder deutlich teurer, bringen auf Basis der S0-Schnittstelle aber keinen Mehrwert (S0 ist ein Impulsausgang; die kleinen Zählwerke können auf ihrem LCD aber z. B. auch Spanung, Strom, Frequenz und Leistung wiedergeben — nur möchte ich das auch geloggt wissen); mal abgesehen davon, daß ein S0-Interface (nein, daß ist was anderes als S0 bei ISDN …) nochmal deutlich ins Geld geht …
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