Höhere Mathematik, oder: Wer viel mißt …
Saturday, February 6, 2010, 17:38 - Geeks & Co., Verschiedenes, Linux, Hausautomation, DVB
Ich sag' mal so: irgendwas stimmt hier nicht.
Stromversorgung Gerätetyp Stromversorgung Erforderliche Netzspannung Wechselstrom 110/220 V ± 10% ( 50/60 Hz ) Gestellte Leistung 80 Watt Leistungsaufnahme im Betrieb 27 Watt Stromverbrauch Standby/Ruhezustand 24 Watt Produktzertifizierungen EPA Energy Star
Nun, »im Betrieb« ist das Schätzchen seit ca. 16:03, …
root@vdr-2:~# w… aber den Werten des EM-Systems von ELV/Conrad zufolge, ist der Verbrauch von 160 auf 220 Watt angestiegen mit dem Einschalten des Scenic Xs. Also braucht dieser Scenic Xs 60 Watt »im Betrieb«, schlapp das 2,222fache dessen, was avisiert wird.
16:57:51 up 54 min, 1 user, load average: 0.00, 0.00, 0.00
USER TTY FROM LOGIN@ IDLE JCPU PCPU WHAT
root pts/0 greebo.uu.org 16:57 1.00s 0.02s 0.00s w
Ich habe nun gegen 17:18 einen weiteren Scenic Xs auf dem Meßpfad eingeschaltet, der erste und der zweite Meßwert zeigen einen Anstieg der Last von 220 auf 250 Watt an (Meßwert 3: 240 Watt; Intervall 5 Minuten), was vollkommen im Rahmen läge; sofern sich das hält, muß der Mehrverbrauch des ersten Xs sich ergeben durch Unterschiede bei Hauptspeicher (gleich: 128 MB), Platte (vdr-2: zwei Jahre alte 500 GB-IDE; anderer Xs: irgendeine alte 40er oder 80er IDE), Mainboard (D1171 jeweils) oder … den beiden DVB-S1-Karten in vdr-2.
Da wäre mal ein deutliches »Whow!« fällig, denn je 15 Watt Energieverbrauch pro Technotrend-DVB-S-Budget-Karte – mithin 50% ders Grundverbrauchs des PC-Systems on top –, das ist schon ein Wort:
01:09.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors SAA7146 (rev 01)Nein, es läuft keine Anwendung und nicht einmal die ZF-Eingänge sind derzeit beschaltet … Da ich noch andere, »billigere« DVB-S-Karten habe, werde ich wohl mal einsteigen in einen lustigen Hardware-Umbau-und-Energieverbrauchsmeßzyklus. Wünscht mir Glück ;)
Subsystem: Technotrend Systemtechnik GmbH Device 100f
Flags: bus master, fast Back2Back, medium devsel, latency 123, IRQ 18
Memory at f4101000 (32-bit, non-prefetchable) [size=512]
Kernel driver in use: budget_ci dvb
Kernel modules: budget-ci
01:0b.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors SAA7146 (rev 01)
Subsystem: Technotrend Systemtechnik GmbH Device 100f
Flags: bus master, fast Back2Back, medium devsel, latency 123, IRQ 19
Memory at f4101400 (32-bit, non-prefetchable) [size=512]
Kernel driver in use: budget_ci dvb
Kernel modules: budget-ci
Wahre Worte
Thursday, February 4, 2010, 18:14 - Fundstücke, Verschiedenes
Aus einem Memo des (mittlerweile: Ex-) CEOs von Sun zur Übernahme durch Oracle: […] I’ve also led, and been a part of many, many acquisitions at Sun, both large and small. From those experiences, I’ve learned one very clear lesson–the single most important driver of a successful acquisition are the people involved–and how committed they are to the new owner’s mission.
And the most effective mechanism I’ve seen for driving that commitment begins with a simple, but emotionally difficult step.
Upon change in control, every employee needs to emotionally resign from Sun. Go home, light a candle, and let go of the expectations and assumptions that defined Sun as a workplace. Honor and remember them, but let them go.
For those that ultimately won’t become a part of Oracle, this will be the first step in a new adventure. […]
Da ist was wahres dran …
Goldrausch?
Monday, February 1, 2010, 16:56 - Geeks & Co., Verschiedenes, Servicewüste, Hausautomation
Hmm, bin ich nur pingelig, oder herrscht in der »Energieverbrauchszählerbranche« wirklich noch eine Art Goldrauschmentalität? Ich gucke mich nun schon länger um, wie ich meinen Energieverbrauch denn – verhältnismäßig – günstig erfassen kann. Die ELV-Lösung mit der IR-Diode (und so vermutlich weitere, prinzipgleiche Lösungen) scheitert am rauchglasfarbigem Zählergehäuse, also bleibt wohl nur der Wechsel zu Yello-Strom (wo dann, angeblich, ein digitalSTROM-Chip meinen Verbrauch mißt — und ihn Yello und Google schickt, nicht aber mir direkt AFAIK) oder eben ein Zwischenzähler. (Nein, mein Energieversorger bietet keinen Endkundenauslesbaren Zähler an.)Ein Zwischenzähler also, mit wenigstens Impulsausgang; andere gibt's auch, so mit M-Bus und allem Trallalla, aber sie liegen dann auch bei über 300,-- EUR; da der Zähler keine Einsparung bringt (eher im Gegenteil, durch seinen Eigenverbrauch), muß durch geänderte Nutzung eingespart werde; aber das Wissen um die aktuelle Netzspannung oder -frequenz spart nichts, das wäre nur spannend zu sehen …
Also ein Drehstrohmzähler mit dem fröhlichen, normierten S0-Impulsausgang. Da mein Zähler der Stadtwerke Gütersloh eh' »nur« 75 Umdrehungen pro kWh macht, erscheinen mir 800 Impulse/kWh schon ganz gut (1000 wäre natürlich ein runderer Wert; 3200 hingegen erscheint mir fast übertrieben?).
Gut, womit also dann die Impulse zählen; jeden morgen um 6 den Zählerstand abzulesen, das war ja nicht der Plan, auch wenn das in meiner Wohnung dann natürlich eine Webcam übernehmen könnte …
Nein. Ich will einen S0-Impulszähler. Und hier kommt für mich jetzt der richtige Eindruck der Goldrauschstimmung.
Denn da gibt es beispielsweise den kWh-Logger, wo man für die Teilnahme am Betatest mit Leihstellung eines Gerätes 199,-- bezahlt:
Der Energiezählershop darf den Logger nicht ohne CE Zertifizierung an den Endverbraucher verkaufen. Es gibt auch kein Handbuch oder Beschreibung der Funktionen. Die Informationen können dem Forum unter http://www.kwh-logger.de/forum entnommen werden.
Johann Stark Elektronik stellt jedem Betatester einen oder mehrere Logger zu Verfügung für einen Beitrag von 199 € inkl. Umsatzsteuer je Logger, zzgl. Versand und Nachnahmegebühren (wenn Nachnahme gewählt worden ist).
[…]
Nach dem der kWh Logger nicht verkauft wird, besteht kein Anspruch auf Erfüllung irgendeiner Funktion. Die Funktionen sind auf den oben genannten Internetseiten beschrieben, werden aber in keiner Weise garantiert. Sie benutzen den Logger auf eigene Gefahr und informieren sich im Forum über Funktions- oder Anschlussmöglichkeiten. Johann Stark Elektronik haftet nicht für Schäden durch unsachgemäße Handhabung. Das Gerät hat keine Garantie. […]
Schickes Gerät, 4 S0-Eingänge, Milroprozessor drauf und mit Ethernetanschluß; aber 199,-- finde ich schon für ein zu kaufendes, nur Impulse zählenden, Gerät viel, für ein nicht verkauftes, ohne jegliche Garantie ist das doch etwas happig — oder? Ja, rechtlicher Rahmen hin oder her; aber Betatester das Gerät ohne Gegenleistung bezahlen zu lassen, ich weiß nicht. Ist ja fast schon wie bei Software …
Wobei, das muß man dann auch zugeben, 199,-- für 4 S0-Eingänge und Ethernetanschluß ist relativ günstig, schaut man sich ipcas' Metering Network an: 479,-- plus MwSt für 6x S0-Impulseingang, da sind 199,-- für »erhoffte 4« schon bahnbrechend … Oder liegt das an den Kosten der CE-Zertifizierung?
Nein, irgendwie kann 'ne CE-Zertifizierung soo teuer nicht sein, denn man bekommt ja schon Marken-Einphasenzwischenzähler mit S0 für unter 40,--, in der Bucht dann mit lustigen Namen ab 9,99 … Und an der Hardware kann's irgendwie auch nicht liegen, einen Microprozessor samt Ethernet gibt's fertig für 28,--; ein Lantronix XPort-Pro-Modul (Ethernetchip mit 32-bit CPU, 8MB SDRAM und 16MB Flash, auf dem auch Linux laufen kann) kostet allerdings schon rd. 60,-- …
Aber zurück zum Zählen der S0-Impulse. Die Geräte mit Ethernet sind mir schlicht zu teuer, zumal ich auch nicht wirklich Ethernet im Stromkasten habe (gut, wäre ein lösbares Problem). Also, was gibt's da noch?
Ah ja, das gute alte 1-Wire mit seinen 2-4 wirklich benötigten Leitungen. Ja, auch da gibt es Angebote, mit schon 50,-- für 2 S0-Zähler ist man dabei … Umm, Netzteil brauch's dann aber auch noch; ich habe jetzt nicht nach dessen Preis geschaut — sondern nach Alternativen, günstigeren Alternativen. Und wurde bedingt fündig; 5,-- gespart, immerhin.
Daß es auch noch günstiger geht, wenn man nur sucht, belegt für mich den Verdacht, daß hier schon ganz gut Gewinn gemacht wird in dieser Nische. Schlußendlich werde ich wohl bei Wärme Fuchs zwei Unterputz-Module mit je 2 S0-Eingängen, die auf einem 1-Wire-Zähler enden, zuschlagen; 29,-- pro Stück, da lohnt sich das Anheizen des Lötkolbens wohl nicht wirklich. Das Hutschienengerät für 38,-- sähe zwar schicker aus, aber da ich nur noch 7 freie Plätze habe, ein Wechselstromzähler mindestens 3 davon veranschlagt und ich gerne 3 Stromkreise dediziert messen will, ist auf der Hutschine im Sicherungskasten eh' nicht mehr Platz … Ich hoffe, ich kann die UP-Module unterhalb der Abdeckung verstecken (geht, wenn die nicht zu sehr auftragen; sonst muß da halt ein Loch rein ;)), dann muß nur der 1-Wire-Bus als Telefonkabel in den Sicherungskasten rein, das sollte auch optisch gut gehen. (1-Wire habe ich schon für 2 Thermometer laufen, mal sehen, wie ich da die Schlaufe in die Abstellkammer lege. Aber das ist Pillepalle.)
Jetzt ist nur noch die Frage: Voltcraft-Zähler zu ~120,-- (Drehstrom (80A); 1000 Imp/kWh) und ~40 (Wechselstrom (5(32)A; 2000 Imp/kWh) oder doch lieber die Geräte vom eBay-Powerseller zu ~40,-- (Drehstrom (10(63)A); 800 Imp/kWh) bzw. 9,99 (Wechselstrom (5(32)A); 1000 Imp/kWh), »nach CE - EN61036 ausgelegt und erfüllt die CE Anforderungen sowie EN61010 und EN61326«? Und was kostet dann wohl der Einbau in den Sicherungskasten? Ich fürchte, nochmal ein Vermögen, kostete eine zus. Steckdose vom Elektriker beim Bau doch schon 20,-- EUR (wohlgemerkt, neben einer schon geplanten, also nur weiteres UP-Loch und paralleler Anschluß) …
Irgendwie ist das alles doof. Und teuer. Und von außen ist auch nirgends ersichtlich, ob ich nun 63A oder 80A brauche (12 Sicherungsautomaten á 16A; 3 Phasen a 240 V; bei gleichmäßiger Verteilung wären das (12/3), also 4 * 16A, die auf einer Phase lasten. Damit ist 63A schon raus, was? Aber das hieße andererseits ja auch, daß pro Haushalt nicht mehr als 15 16A-Stromkreise möglich wären (15/3=5; 5*16A=80A) — Drehstromzähler für mehr als 80A sind mir jedenfalls keine untergekommen …
Adobe is not telling the truth …
Monday, February 1, 2010, 07:53 - Blase2.0
Ah, yeah, great, so, FlashPlayer 10 ist now available for the Milestone/Droid? The Palm Pre, Google Nexus One, Motorola Droid, and other devices all run beta versions of Flash Player 10.1 beautifully.
Interessting, there's still no download for the Milestone …
Consumers can try the beta release of Flash Player 10.1 to preview hardware acceleration of video on supported Windows PCs and x86-based netbooks.
… only demo videos. So, Still No Flash for those smartphones, go figure …
Warten auf Taiwan – oder: was mir am iWhat nicht gefällt
Sunday, January 31, 2010, 14:30 - Geeks & Co., Blase2.0, Servicewüste
Nun ist die Katze ja aus dem Sack, Apple hat sein Pad vorgestellt. Leider ist auch dies nicht das Gerät, welches ich noch immer suche. Ich habe zwar keine Ahnung, wie gut oder schlecht sich das Apple-Pad im Tageslicht machen wird, aber wie schon bei der ersten Ernüchterung nach der ersten Euphorie über die Vorstellung des iPhones (»Hä? Wie, kein 3G, kein MMS?»), so bringt dieses – angekündigte – Gerät von Apple mein Blut nicht in Wallungen.Um mir nicht die Finger wund zu twittern, kurz meine Kritikpunkte an dem, was derzeit als iPad announced ist:
- Keine Standard-Interfaces; insbesondere kein SD-Slot zur Erweiterung des lokalen Speicherplatzes und/oder zum Datenaustausch z. B. mit meinen Digitalkameras. Hintergrund ist klar:
Für je 16 GByte mehr internen Flash-Speicher verlangt Apple jedenfalls jeweils 100 US-Dollar Aufpreis, während eine microSDHC-Karte gleicher Kapazität lediglich 35 Euro kostet. Apple verdient also kräftig am zusätzlich verkauften Flash-Speicher und kauft nach einer Schätzung von DRAMeXchange.com (über langfristige Verträge) bereits ein Fünftel der gesamten, weltweit produzierten NAND-Flash-Speicherkapazität.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Schreib-/Lesezyklen dieser interne Speicher wohl aushält, konkreter: nach wievielen Jahren Nutzung Apple mit einem NAND-Schaden und Neukauf kalkuliert … - Falls die Informationen von heise online stimmen, baut Apple den Mobilfunkern wieder eine goldene Einnahmen-Brücke:
(Update:) Diskussionen gibt es auch um das Format der SIM-Karte für die UMTS-tauglichen iPad-Versionen. Statt des bisher üblichen SIM-Kartenformats setzt Apple auf eine neuartige Micro-SIM, die das Standardisierungsgremium ETSI auch unter der Abkürzung 3FF (Third Form Factor) spezifiziert hat […]. Bisherige SIM-Karten passen also nicht in die Ende April erwarteten iPads mit Mobilfunk (/Update).
Hat sich also was mit einlegen meiner Tchibo-Flatrate-SIM, für Apples Pad brauche ich eine neue SIM-Karte, die – was wollen wir wetten? – es erst mal nur bei ausgesuchten Anbietern mit »passenden Tarifen« geben wird. Apple wird schon dafür sorgen. Und dank der fehlenden USB-Schnittstelle kann ich auch keines der vorhandenen USB-3G-Dongles anstöpseln — ein Schelm, wer … - 1024x768 finde ich für ein rd. 10"-Display eigentlich zu knapp. Die Auflösung hatte mein 12"-Sony schon 2000, bei heutigen Webseiten finde ich sie nicht mehr zeitgemäß. Aber wirklich beurteilen kann ich das erst nach Inaugenscheinnnahme des fraglichen Display, klar. 1280x900 oder sowas sollte da aber eigentlich hervorragend passen; zumal ja Fläche flöten geht für die On-Screen-Tastatur …
- Schlußendlich bleibt Apple natürlich außen vor, da Apples Softwaredongle iTunes nicht für die Umgebungen bereit steht, in denen ich es nutzen würde (Linux x86/x64). Und da zu befürchten steht – auch darauf deuten schon die fehlenden offenen Schnittstellen hin –, daß Apple wieder abzukassieren versucht, indem Inhalte nur über iTunes auf das iPad gelangen können, ist das der finale Showstopper (einerseits, weil ich nicht doppelt für Inhalte zu zahlen bereit bin; andererseits, weil ich das blöde Pad dann gar nicht nutzen könnte, da kein iTunes verfügbar ist).
Aber, und daher finde ich die Präsentation des Gerätes jetzt, weit vor Verfügbarkeit, gut: Diese Produktankündigung dürfte den Markt für Touchscreengeräte beflügeln, es dürften bis Mitte des Jahres auch andere Hersteller Geräte ähnlich des Apple-Pads anbieten, die dann hoffentlich offener sind, und dank Apples Preisvorgabe auch finanziell interessant …
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