VDSL von $Anbieter … #fail
Tuesday, November 3, 2009, 19:58 - Servicewüste, xDSL
Daß hier VDSL funktioniert -- vor rd. zwei Jahren, kurz nach dem Ausbau, bestellt --, beweist u. a. die folgende Ausgabe den VDSL2-Modems …
|
Channel Status Status of the bearer .
|
Das Ende der echten Flatrate startet im T-Festnetz
Tuesday, September 8, 2009, 09:50 - Fundstücke, Blase2.0, xDSL, Abzocke
Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland nach dem Mobilfunk nun auch die Festnetzbetreiber das Wort »Flatrate« neu definieren. Den Anfang, meines Wissens, macht mal wieder die Deutsche Telekom, wie Golem.de berichtet: Die Telekom bietet ab sofort VDSL auch ohne Zwangskopplung mit dem IPTV-Angebot Entertain an. Allerdings führt die Telekom mit den Doubleplay-Tarifen auf Basis von VDSL ein Traffic-Limit ein, das es in der Variante mit Entertain nicht gibt. […]
"Ab einem übertragenen Datenvolumen von 100 GByte in einem Monat wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internetzugangs für den Rest des Monats auf maximal 6.016 KBit/s für den Downstream und 576 KBit/s für den Upstream begrenzt", heißt es in den AGB zum VDSL-25-Tarif.
Gut, 100 GB ist noch immer das 20fache der üblichen Grenzen bei 3G-»Flatrates«, 6016 kBit/sec ist dann auch noch immer deutlich schneller als 56 kBit/sec beim Rückfall von 3G auf 2G; aber was heißt hier eigentlich »auf maximal« und wird durch diesen Kunstgriff nicht das Verbindungsdatenspeicherungsverbot (von der Vorratsdatenspeicherung mal abgesehen) geschickt ausgehebelt, da für diese »Flatrate« ja nun die Volumina abrechnungsrelevant sind (und die trafficerzeugende IP zum Rechnungsnachweis entsprechend auch aufgehoben werden muß)?
Wie gut, daß es für mich keine Alternative zum bestehenden T-Entertain-VDSL25-Vertrag gibt, da ja bekanntlich lt. aktuellem T-Datensatz an meiner Adresse kein VDSL verfügbar ist … Blöd nur, daß ich dadurch nach wie vor die Fremdfestnetznutzungspauschale pro Sprachminute zahlen muß, die auch die Telekom in neuen Tarifen wieder abgeschafft hätte :(
T-Entertain, oder: Warum all over one carrier eine scheiß Idee ist
Monday, August 3, 2009, 02:04 - Servicewüste, xDSL, Abzocke
Jul 30 02:12:18 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Jul 31 02:12:30 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 1 02:12:43 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 2 02:12:55 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 3 00:19:38 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 3 00:20:19 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 3 00:21:00 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 3 00:21:42 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 3 00:22:23 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
Aug 3 00:23:04 gw adsl-connect: ADSL connection lost; attempting re-connection.
[…]
Analysedialog
Sie haben nun die Möglichkeit, mit Hilfe eines Analysedialoges die Störungsursache zu ermitteln. Bitte treffen Sie dazu in den einzelnen Schritten jeweils die Auswahl, die Ihrer Problemstellung am nächsten kommt.
Ihre Auswahl Auswahl ist änderbar durch Klick auf den Link.
Betroffenes Produkt 05241 / xxxxxx
Problembereich Internetverbindung mit DSL
Diagnoseergebnis
Wir haben festgestellt, dass Sie einen T-Home Anschluss nutzen.
Für alle Anfragen zu T-Home ist für Sie die T-Home Hotline täglich 24 Stunden erreichbar.
- telefonisch: 0180 5 37 37 50 1
- per E-Mail: support@t-home.de
Die Hotline hilft Ihnen bei allen Fragen zu Ihrem T-Home Anschluss, z.B. zur Bedienung oder Programmierung von VDSL-Modem, Netzanschlussgerät oder Settop-Box für das TV-System.
1 0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Mobilfunkpreise möglich
[…]
Nee, Jungs, iss klar. Ihr macht's kaputt, ich zahle? Fuck you, so haben wir nicht gewettet; zumal ich ja diesen lustigen 24-h-Entstörservice im Paket habe. Also, weiter gegoogled und die Hotlineauflistung gefunden, Störungsannahme angerufen. As usual beim ersten Mal rausgeflogen (Signalisierungsproblem T-Com<->Fritzbox-DECT-Seite am T-ISDN?), zweiter Anlauf dann wie folgt:
Ich: Guten Morgen, <Name>, meine Kundennummer ist <Nummer> … Seit ein Uhr zwei ist mein VDSL tot.
Hotline: Ah, da muß ich Sie bitten, die Entertain-Hotline anzurufen, VDSL kann ich nicht durchmessen. Ich kann mal schauen, ob da Wartungsarbeiten sind, das hatten wir heute schon öfter … [Pause] Ja, ich muß Sie bitten, die Entertain-Hotline anzurufen …
I: …
H: … aber ich kann versuchen, Sie zu verbinden. Moment bitte …
I: Ja, danke!
H: [Stille, dann:] Tut-tut-tut-tut-tut-tut-tut …
I: Ah, daß heißt wohl, durchstellen geht nicht. Supa. *klack*
Gut, ich habe keine Lust, jetzt zu warten, also, 01805 für Entertain angerufen, der leiseren virtuellemn Tuse gesagt, es handele sich um eine Störung, mit fragwürdigem Erfolg:
IVR: Fragen zur Rechnung können Sie auch kostenlos unter … stellen.
Ich: Störung!!!
IVR: Ich verbinde Sie mit der Rechnungabteilung. [klack] [Gedudel]
I: ‽‽‽
Hotlinerin: Guten Morgen, mein Name ist …, was kann ich für Sie tun?
I: Äh, ja, also, eigentlich habe ich eine VDSL-Störung, ich schätze, da bin ich falsch bei Ihnen gelandet ;)
H: Ja, Herr <Name>, ich kann Ihnen sagen, warum Sie hier gelandet sind, die Kollegen und ich versuchen schon seit Stunden, zur Technik durchzustellen, aber da ist immer besetzt.
I: Äh. ja. Also, Quintessenz, die Technik ist nicht erreichbar und mein VDSL bleibt erstmal down?
H: Hmm, ja…
I: Ahja, und dafür zahle ich 14 Cent je Minute? Ok, danke! *klack*
Nunja; wie schon wiederholt gesagt: T-Entertain ist für mich so relevant wie der sprichwörtliche chinesische Sack Reis. Die Qualität ist – verglichen mit DVB-S – grottenschlecht (eher DVB-T-Niveau), die technische Lösung mit Microsoft-Codecs mau, die Verschlüsselung aller nicht öffentlich-rechtlichen Programme mehr als flüssig (solange diese über Sat FTA, free-to-air, kommen), der teuer erkaufte Receiver funktioniert bis heute nicht wie beworben (kein USB, kein DVB-T – trotz zweier(!) DVB-T-Empfänger –; eine typische Mogelpackung der Telekom eben) und für die Sicherung der Daten auf der einzigen Festplatte stellt die Telekom nach wie vor keine Mechanismen bereit.
Aber mein VDSL hätte ich gern wieder in laufend, zumal nach der frechen, versuchten Umstellungsattacke auf DSL16plus …
T-Entertain ist für mich der Inbegriff für die Unzweckmäßigkeit (für den Endkunden), alles aus einer Hand zu nehnen; denn wenn diese Hand sich selbst verstümmelt, hat der Kunde geaug gar nichts mehr. Kein Internet, keine Telefonie (die, VoIP, über DSL/"Internet" geht), kein Fernsehen. Und das für nur 80 EUR/Monat — Schnäppchen!
Sack auf, …
Wednesday, July 22, 2009, 12:08 - Geeks & Co., Servicewüste, xDSL
… alle DSL-Anbieter rein, Sack zu — und dann immer feste drauf: es trifft immer den Richtigen :(Die klauen mir echt Lebenszeit. Aber von vorne … Vor einer Woche schrieb ich:
Um den Tag abzurunden teilte mir die Telekom heute per »Auftragsbestätigung zu Ihrem Auftrag vom 13.07.09« mit, daß sie auf meinen angeblichen Wunsch hin zum 31.07.09 mir VDSL 25 abschalten und DSL16plus schalten würden. Telefonisch geklärt und storniert, zumal ich am 13.07.09 mit keiner Vertreternase gesprochen habe — das war drei, vier Wochen vorher und es ging um einen VDSL25-Neuvertrag zu günstigeren Konditionen.
Die telefonische Stornierung hat wunderbar geklappt: ich bekam zwei Tage später das identische Schreiben, nur datiert vom 15.07. statt 13.07.2009 … Gut, kenne ich ja schon, die kostenlose Eintragung zu einer der 6 MSNs meines ISDN-Anschlusses dauerte auch etwas, mit chronisch identischen »Auftragsbestätigungen« falschen Inhaltes. IT muß schwer sein …
Da sich aber nichts tat, ich aber nicht nächste Woche – internettechnisch – im Dunkeln sitzen möchte, denn T-Entertain macht ohne VDSL nun mal gar keinen Sinn, also heute auf in den T-Punkt. Was für ein Spaß. Ich wollte das ja eigentlich nur stornieren, aber gut, die Leute dort leben von Abschlüssen, also durften sie sich am »Produktwechsel« T-Entertain Comfort Universal VDSL25 aus 11/2007 (T-VDSL halt mit dem Entertainquatsch und einem
Ich mache es kurz: ging nicht. Ich bekomme hier kein VDSL25. Also, nicht neu oder als Produktwechsel von VDSL25. Geht nicht, sagt der Computer. Ist Blödsinn, er hat doch schon VDSL und will nur den neuen Tarif, schrieb nun der bedienenden Azubi im Auftrag des weiblichen »Hauptdarsteller[s]« in die Auftragsmaske. »Muß ich das weiterleiten?« - »Ja! Da müssen die sich drum kümmern.«
Den wahrscheinlichen Grund für dieses Kuriosum liefert die VDSL-Ausbaustand-Abfrage; wie auch schon auf einer Karte im T-Punkt, so zeigt auch die Abfrage online für meine Wohnung grade keine VDSL-Verfügbarkeit mehr an. Und mit per Google geschätzten 900m Kabelstrecke dürfte hier auch das Ende der technischen VDSL-Möglichkeit liegen. Warum ich nun aber mein VDSL25/2,5, wa sich ja habe, nicht verlängern, nein, in den neunen, günstigeren Tarif mitnehmen können soll, das versteh' wer will. Ich werde also zur Absicherung mal wieder ein Einschreiben mit Rückschein an die zuständige T-Niederlassung senden, daß eine VDSL-Abschaltung einer Kriegserklärung gleich kommt, ich sie dann gar nicht mehr lieb und sie per sofort einen Kunden weniger haben. Die ISDN-Nummern gehen dann nach VoIP und 1x VDSL ersetze ich durch 2x DSL16000; Alternativen gibt's dank fehlendem VDSL-Wettbewerb ja nicht :(
Gedanken zur Guten Nacht eines alternden Freaks
Sunday, July 19, 2009, 01:16 - Geeks & Co., GSM/GRPS/UMTS/..., xDSL
(Sorry für den Titel; er dürfte der – abwärmebedingt hohen – Umgebungstemperatur von 27,8 Grad Celsius bei laufendem Miefquirl geschuldet sein.)Nachdem nun der Alice-Komplettanschluß in der Praxis meiner Frau und deren Kollegin funktioniert – Anektode am Rande: Stilecht kam die Information über den Techniker-Einsatz am 15.07.09 zwischen 8 und 12 Uhr am 15.07. oder 16.07. auch per Post bei uns an; nicht ohne den Hinweis natürlich, daß eine unangekündigte Abwesenheit unsererseits Folgebesuche kostenpflichtig machen würde; ich weiß ja nicht, was sich Hansenet/Alice da für einen postalischen Dienstleister angelacht hat, er hat aber augenscheinlich Transportzeiten wie die Hamburger Behördenpost (die Information, daß ich zum Vertreter des Betreuungsbevollmächtigten ernannt wurde, ausgestellt zwei Tage vor dem Tode meines Vaters, erreichte mich postalisch schon ca. drei Wochen nach dessen Ableben; auch in Deutschland hilft bei Behördenkontakten eben nur Schwarzer Humor), zum Glück gehen die SMS von Alice zumindest zu D2 zeitnäher raus –, und im Zuge dessen auch meine heimische Telefonie »fritzisiert« wurde, wende ich mich derzeit letzten Aufräumarbeiten zu.
Beim Überprüfen alter VoIP-Verträge – ich mache ja mit VoIP eigentlich seit Ende der 90er rum – stolperte ich über eine DSL-Ausfall-Offerte einer meiner (VoIP-) Anbieter:
ISDN Dial-Backup¹ NEW! € 11.90 monatlich
4.8 Ct/min.
¹Sollte die DSL-Verbindung einmal gestört sein, wählt sich der Router automatisch via ISDN ein und bekommt die gleiche IP-Adresse und optional das gleiche Subnetz wie über die DSL-Verbindung zugewiesen.
Vielleicht bin ich ein Bandbreitenschwein; aber ich habe einen VDSL25-Anschluß, und jenen sichere ich (in Eigenregie) über HSDPA ab (Tchibo/o2) — und stelle immer bei VDSL-Unpäßlichkeit fest, daß eine maximale Geschwindigkeit von 3600/384 kBit/sec kaum reicht als 25000/2500-kBit/sec-Backup. Wie sollte das erst mit einem Backup von 64/64 kBit/sec für (max.) 16000/1024 kBit/sec aussehen‽
Auch die Kostenrechnung ist meines Erachtens interessant; für den ISDN-Zugang alleine (kein NGN bitte, denn das ist bei DSL-Ausfall i. d. R. mit weg) fallen an Telekom oder Mitbewerber wenigstens 10, eher 20, EUR im Monat an. Der Anbieter möchte für die Bereitstellung des Dienstes weitere 11,90 EUR/Monat – nutzungsabhängige Entgelte nicht inbegriffen.
Ein HSPA-Zugang kostet heute einmalig € 59,99 (Angebot Medion-Surfstick)/~€ 50,00 (Angebot Tchibo für E160); dazu kommen monatliche Raten für eine »5GB-Flatrate« von unter 20 EUR/Monat. Für einen geringeren monatlichen Obulus bekomme ich also mehr MBit/sec — wer will da noch ISDN-Backup?
Zurück Weiter



