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We've come a long way …
Friday, August 3, 2007, 09:36 - Verschiedenes, Geeks & Co., Series60
Ich finde es schon ziemliche erstaunlich, welche Fortschritte die Miniaturisierung bei der Speichertechnologie gemacht hat.

Vor gar nicht sooo langer Zeit war im professionellen Umfeld die CompactFlash-Card (CF-Card, rechts im Bild) das Medium für professionelle Digitalkameras, liessen sich dort doch früh Volumina weit im GB-Bereich erreichen (anfangs bezahlbar eher über sog. Microdrives, mikroskopische Festplatten, die IBM in etwas dickeren CF-Gehäusen einzubauen schaffte; erst später holte Silizium auf, unterbot preislich die Microdrives und überbot sie gleichzeitig in erreichbarer Kapazität). xD-, MMC/SD-Karten (MicroSD-Adapter: 2. v. r.) waren dann schon kleiner, Sonys Kaugummistreifen MemoryStick hatt eine zeitlang mehr Kapazität bei etwas mehr Volumen …

Und heute? Heute dienen fingernagelgroße Speicherwunder mit 512 MB (2. v. l. im Bild), 1024, 2048 oder gar 4096 MB als Datenablage in Mobiltelefonen – in MMC-/SD-Interfaces nutzbar über entsprechende Adapter. Noch vor 3 Jahren nutze das Nokia 6630 sog. RS-MMC-Karten, das RS steht für reduced size und in der Tat, die bis zu 512 MB seinerzeit fassenden Karten waren nur in etwa halb so lang wie die normalen MMC-/SD-Karten — oder noch immer doppelt so groß wie die TransFlash bzw. MicroSD genannten aktuellen Minispeicherkarten …


*seufz*
Thursday, August 2, 2007, 09:10 - Blase2.0, Geeks & Co., Series60
Jetzt habe ich ja ein krass-geiles Handy (ja, telefonieren geht auch, klingt sogar erstaunlich gut) und auch eine 瑨灴⼺眯睷瘮摯晡湯⹥敤瀯楲慶⽴慴楲敦昭慬牴瑡ⵥ敶瑲慲ⵧ慨摮⵹瑳摵湥⽴ㄱ㈲㌳栮浴 (Oops, synergy strikes again) »InternetFlat« — zumindest für http-basierte Dienste –, was liegt also näher, als endlich ins MoBlogging einzusteigen?

Die Konditionen der Flatrate bedingen die Fokussierung auf http-basierte Kommunikation; und weil Nokias »Lifeblogging«-Software schon an Bord des N95 ist, wäre es natürlich cool, die se nehmen zu können (zumal man als Vodafone-Kunde davon ausgehen darf, daß diese Software unter die Konditionen der Flat fällt), oder?

Leider kennt meine Blogging-Software genau gar keine APIs, so daß direktes Lifeblogging schon mal ausfällt. Aber es gibt einen Umweg über flickr, und dieser flickr-Service bietet auch an, über eine Hand voll APIs das eigene Blog zu beschicken … Leider – keine Arme, keine Kekse – ohne überhaupt eine API kann flickr auch nix zum Blog schicken … Ich habe also die Wahl, die Blog-SW auszutauschen oder sie entsprechend zu erweitern — vorzugsweise direkt um die Lifeblog-API …

In der Zwischenzeit habe ich einen uralten yahoo-Account reaktiviert, hierüber einen flickr-Account bekommen und erste Tests mit dem N95 gefahren — leider kommt immer »Web-Server berichtete Fehler! [OK]«, nur welchen, das verrät dss N95 natürlich nicht.


Google Calendar und die Aktivierungs-SMS
Thursday, August 2, 2007, 01:08 - Painseeker, Series60
Hmm. Hat noch jemand solche Probleme schon mal gehabt?

Mein Versuch, mein Google Calendar-Konto mit SMS-Benachrichtigung zu versehen, schlägt reproduzierbar fehlt. Und die Fehlermeldung, sowohl beim Nokia 6630 (branded by Vodefaone) als auch beim Nokia N95 (ebenso von Vodafone) deutet an, der Speicher sei voll (was er lt. Auskunft des Telefons nicht ist).

Mit anderen SMS habe ich keine Probleme. Twitter, direkte SMS von innerhalb und außerhalb des Vodefone-D2-Netzes — alles kein Problem, auch MMS kommen parallel an.

Gretchenfrage also: bin nur ich es, oder hat dieses Problem schon mal jemand anderes gehabt? Oder kennt jemand das Problem und wie man es umgeht? Weil: wenn ich morgen in den Vodefone-Shop tapere und dies reklamieren, werden sie das N95 einschicken (und ich hab' dann keins *schnüff*) — Standardvorgehen, wenn der Kunde ein Problem zeigt und der Shopangestellte es reporduzieren kann, vermute ich mal. Zeige ich, daß das mit meinem 6630 ebenfalls passiert, wird schlimmstenfalls dieses mit eingeschickt (was nach ca. 3 Jahren ja ok wäre, bekäme ich dafür ein refurbished one für lau zurück). Tun wird der Franchisenehmer wohl nichts können.
Hotline ist ebenso hoffnungslos, denen überhaupt klar zu machen, was das Problem sein soll *grusel*

Narf. Warum immer bei mir?

Nachtrag:
Dank n95experts-beatus habe ich nun eine Screenshot-Applikation installiert und kann mir das krude und unscharfe abfotographieren mit Fixfocus-Kameras sparen.
Anbei daher noch mal die beiden Zustände, hier nun viel besser erkennbar …

2 Kommentare 2 Kommentare (210 mal angeschaut)  | [1 Trackbacks]  | Permalink  |  (2.9/43)

N95: Großes Kino als Kurzfilm
Wednesday, August 1, 2007, 22:33 - Geeks & Co., Painseeker, Series60
Wie ich schon zwitscherte, ist bei aktiver Nutzung des N95 der Vergleich mit ersten Elektroautos nicht unangebracht: richtiger Schritt in die richtige Richtung, leider der technischen Machbarkeit noch etwas voraus.

Ich habe heute, an Tag 2 meines Lebens mit dem N95, es morgens gegen 9 Uhr vom Ladegerät getrennt, tagsüber munter die Vodafone live! InternetFlat exploriert, bißchen ntv nebenbei laufen lassen und nach WLAN-Accesspoints gescannt und mit WEP- als auch WPA-PSK-Basen mich verbunden, Fotos geschossen, Google Maps laufen lassen (und bedauert, daß das interne GPS nicht darin verfügbar/nutzbar ist), …

Ist ja alles kein Zeitaufwand (Mobile TV ließ ich vielleicht 5 Minuten laufen, während ich »logistische Meldungen« entsorgte; WLAN-Scan läuft alle 10 Minuten und als ich eh' im Lab war, konnektierte ich mich zum AP dort, …) — ich wollte nur mal sehen, wie lange denn das Teilchen wirklich einsatzbereit ist, ungleich großvolumigere Nur-Navis schaffen es auch nur vielleicht 4 Stunden, Ihr Display zu betreiben und die Route kontinuierlich weiterzuberechnen, bis sie wieder Strom haben möchten …

Nunja, kurz: das Resultat war doch ziemlich ernüchternd. Trotz der radikalen Stromsparmaßnahmen (insbesondere "Display ASAP wieder dunkel schalten") reicht bei moderater Nutzung der Features des N95 eine Akkuladung grade mal 'nen normalen Arbeitstag.

Allerdings hatte ich schon im Urlaub feststellen müssen, daß UMTS den Handyakku spürbar mehr belastet als GPRS/EDGE — das (betagte) 6630 mußt als Modem betrieben meist nach 2-3 Stunden ans Ladegerät, von welchem es bei UMTS-Link allersings dann nicht aufgeladen wurde (der Saft aus dem Netzteil schien direkt in den doppelten Sendebetrieb, BT & UMTS, zu gehen). Wie das mit WLAN aussieht, kann ich nur erahnen …


Zwölf Stunden N95 …
Wednesday, August 1, 2007, 01:10 - Geeks & Co., Painseeker, Series60
Ka-rassss, dieses Handy dieses Smartphone diesem »PC« dieses hypergeile Unsinns-GPS-, WLAN-, VoIP-, Browser-Teil, mit dem man sogar herkömmlich telefonieren kann (klar, Videotelefonie geht auch – wer danach fragt stellt allerdings klar, daß er das, Videotelefonie, netzübergreifend mit UMTS noch nie gemacht hat …).

Ich habe mein Nokia N95 (branded by Vodafone) nun seit heute und möchte ein erstes Fazit nach rd. 12 Stunden rumspielen damit ziehen.

Haptik


Ich finde, das N95 liegt gut in der Hand, fühlt sich auch gut an. Störend empfinde ich beim nackten Handy die Zweitkamera für Videotelefonie; diese, erhaben ausgeführt am oberen rechten Geräterand, drückt mich beim telefonieren am Ohr. Mal sehen, ob das mit einer passenden Tasche — Mediamarkt Gütersloh hatte »noch« keine, das N95 sei ja »erst rund drei Monate« auf dem Markt – noch besser wird.

Der Doppelschiebe-Mechanismus – nach unten wird die Tastatur sicht- und zugreifbar, nach oben geschoben kommen die Medienspieler-Bedienelemente zum Vorschein – ist neckisch, verbietet aber faktisch jeglichen ungeschützten Transport in einer Hosentasche. Es sei denn, man möchte gerne Leuten aus dem Telefonbuch oder der Anrufliste Hosentaschengrüße übermitteln …

Display


Das Display ist in meinen Augen angenehm hochauflösend, bislang – Regenwetter – ausreichend hell. Lustig ist, daß der Displayinhalt sowohl stehend als auch liegend dargestellt werden kann; einen Sensor für die aktuelle Lage scheint es aber nicht zu haben, jedenfalls schaltet das N95 nicht bei jeder Lageänderung von sich aus hin- oder her …

Kamera


Fünf Megapixel, Autofocus, Carl Zeiss Optics — bis auf den fehlenden (dreifachen) optischen Zoom klingen die Werte meines neuen Mobiltelefons wie die meiner ca. 3 Jahre alten Digitalkamera, Sony DSC P-10.
Die Bilder sind allerdings leider nicht wirklich auf dem Niveau – Farben werden, insbesondere bei Kunstlicht, teilweise etwas rotstichig wiedergegeben und die Speicherung scheint massiv zu komprimieren, leider alles andere als verlustfrei :( (Das verlinkte Bild zeigt einen Ausschnitt eines JPEGs; geladen in GIMP, Bildbereich ausgeschnitte, als PNG gespeichert und auch weiterverarbeitet (»Polaroid«-Aussehen).

Positiv ist die Schutzlinse vor dem Hauptobjektiv, die gleichzeitig als Schalter für den Start der Kameraapplikation fungiert. Die als .mp4 gespeicherten VGA-Videos haben eine IMHO erstaunliche Qualität — in jedem Fall super für ein Telefon, was da rauskommt ;)

Vodafone live!


Ich hab' mir zum Über-Handy die (HTTP-only) »Internet-Flatrate« von Vodafone gegönnt, 9,95 im Monat (für 24 Monate bzw, die Restdauer des Mobilfunkvertrages). Ich denke, das war eine kluge Entscheidung, denn mit diesem Gerät mach das Surfen im Netz schon fast Sinn; die Eingabemöglichkeiten (Handy-Tastatur) sind einfach zu beschränkt für richtiges Arbeiten im Netz und das Display ist noch immer etwas klein — aber es ist ein riesiger Unterschied zwischen dem 6630 und dem N95!
Einer der nächsten Schritte wird sein, meine BT-Falttastatur ans N95 anzuschließen; da diese nicht das Standard-HID-Protokoll für Keyboards spricht (hierfür haben 6630 als auch N95 Software an Board) sondern vor 2 Jahren an verschiedenen Geräten laufen sollte (damals war das entspr. HID-Protokoll bei Handys noch nicht verbreitet), könnte dies eine »spannende Operation« (lies: traurige Geschichte) werden …
Vodafone hat zusätzlich zur Karten- und Navigationssoftare »Karten« noch ein Programm namens »Google Maps« beigepackt (gibt es auch für andere Vodafonehandies, z. B: mein altes 6630), mit dem es möglich ist, den aktuellen Aufenthaltsort vom Funknetz bestimmen zu lassen (auf dem Bild ist der wahre Aufenthaltort von mir in die Bildmitte geschoben worden, der kleine blaue Punkt schräg darunter markiert die Position, die Vodafode D2 samt eines Radius' liefert (»Position im Umkreis von xxxx m«) — ich vermute, es ist der Standort der Basisstation, mit dem das Handy in dem Augenblick verbunden war. Leider ist es mir noch nicht gelungen, in Google Maps das N95-interne GPS zu nutzen. Ist allerdings im Haus natürlich auch schwierig mit GPS-Empfang …

Akkulaufzeit


Nunja, viel sagen dazu kann man noch nicht; gegen 14 Uhr war der Akku voll geladen — mit 5-Minuten-Intervall für die WLAN-Suche, diversen Minuten mit laufender Internetverbindung – Google Earth ;) – mehreren Telefonaten … war der Akku gegen 22 Uhr nachfüllbereit. Ich hoffe, das wird noch besser ;)

Not wusel-safe-Edition


Mein 7650 hatte ich seinerzeit ja früh erworben und durch simple Nutzung auch früh bricked — auch Nokia konnte keine Daten mehr retten, da durch Programmiererdummheit das OS (Symbian; das 7650 mag das erste Series 60-Phone gewesen sein) sich in einen Zustand gebracht hatte, in dem der freie Speicher nicht mehr zum Systemstart reichte. Großes Kino …

Seit diesen Tagen bin ich vorsichtig, wenn »Speicher voll« gemeldet wird — das Nokia N95 stellte auch in dieser Hinsicht bei mir einen Rekord auf: die erste »Speicher voll«-Meldung erschien nicht später als 4, in Worten: vier, Stunden nach dem Einschalten! Respekt, Nokia/Vodafone, ich glaube, ich werde mit *dem* N95 noch unglaublichen Spaß haben ;)

(Just for the records: natürlich war der Speicher des Telefons nicht voll, es waren zumindest lt. Aussage des N95 noch über 100 MB »Telefonspeicher« frei. Wahrscheinlich konnte eine Ressource nicht belegt werden oder so, aber dennoch, ein solcher Start läßt nichts Gutes ahnen …)

Erstes Fazit


Hammergeile Kombination von im großen und ganzen allem, was man sich heute in einem High-End-Mobiltelefon vorstellen kann; selbst Infrarot ist als Schnittstelle an Board, wozu auch immer: ist nicht Bluetooth schon zu langsam für die bis zu 3,6 MBit/sec, die jeder Verkäufer bei D1 und D2 mir bei HSDPA vorschwärmte? Nun, HSDPA kann dieses Feature-Ungetüm natürlich — leider wird es m. W. nicht anders als plattes UMTS nur mit »3G« im Display angezeigt, sodaß ich nicht den Hauch einer Ahnung habe, ob es das hier überhaupt gibt.

(To be continued …)



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