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Projekt VDR-Cluster
Tuesday, June 8, 2010, 21:42 - Geeks & Co., Medien, Painseeker, Technologien, IPTV, DVB, HDTV, Linux, VDR
Ich hatte es ja heute morgen schon vom Androiden aus angeteasert: ich bei den entscheidenden Schritt weiter beim Aufbau einer »VDR-Server-Farm«, die beiden designierten »Pizzaschachteln« sind in den Keller gewandert, am Netgear GS-108T dort (auch wenn die Boxen nur 100 MBit/sec-Schnittstellen haben) als auch am DVB-S-Verteiler angeschlossen und laufen.

Mit den beiden Kistchen kommen 4 DVB-Eingänge zum »VDR-Gesamtsystem« hinzu, derzeit sind das 2x DVB-S, 1x DVB-S2 (HDTV-tauglich) sowie 1x DVB-T. Das zu ersetzende Wohnzimmer-VDR-System mit 2x DVB-S läuft derzeit noch weiter, das neue, HD-taugliche, Wohnzimmer-System hat derzeit 2x DVB-S (davon eine in Benutzung, da im Arbeitszimmer nur 1x SAT-Anschluß vorhanden ist), wobei noch nicht klar ist, ob es bei beiden Karten bleibt oder ggf. auch diese durch eine Single- oder Dual-Tuner-PCIe-Karte ersetzt werden oder auf eine reduziert.

OS-Basis ist jeweils Ubuntu 9.10, im Falle des HDTV-VDRs in Form von yaVDR — allerdings noch in der Version 0.1.1. Die beiden »headless VDRs« benutzen konsequenterweise die Pakete aus dem yaVDR-Repository.

Sinn der Übung: der VDR im Wohnzimmer, mit gut 100 Watt Energieaufnahme kein sparsamer Geselle (AMD Athlon(tm) 7750 Dual-Core Processor auf einem Asus V-M3N8200 mit nVidia-onboard-Grafik), soll, aus Energie- und Lärmgründen, möglichst nur dann eingeschaltet sein, wenn auch fern gesehen wird — anders als der bisherige, einzige, VDR-Server. Um dennoch Aufnahmen anfertigen zu können, sollen Systeme mit geringer Energieaufnahme (so ein Scenic Xs zieht rund 20 Watt, Platte eingeschlossen) im Keller diese Tätigkeiten durchführen, und da ich ein Serienjunkie sein kann, halte ich 2 DVB-Karten schon für etwas knapp.

Was bislang schon funktioniert:
  • Dank des Kopiertricks kann der HD-VDR auf mehr als eine per streamdev-Plugin über's Netz bereitgestellte Quelle zugreifen. Allerdings muß man beim Update des streamdev-client-Pakets dran denken, auch die Kopie(n) erneut zu duplizieren …

  • Dank Konfigurationsänderungen kann der HD-VDR auch das IPTV von T-Entertain empfangen — die nicht grund(los)verschlüsselten Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zumindest. Komischerweise bringen weder der P3 800 noch der Celeron mit 1,2 GHz in den Scenics auch die eine störungsfreie Bereitstellung des (SD-) Signals zu Stande; selbst ohne streamdev-Overhead bei lokaler Aufzeichnung gibt es Dropouts und Artefakte — und lokale Aufzeichnung sollte ja eigentlich relativ simpel sein, hat man erst mal den h.264-Stream aus dem DVB-IP extrahiert, oder?

  • Selbst der Zugriff auf eine DVB-S2-Quelle per streamdev scheint zu funktionieren — sofern ich das richtig erkenne, denn streamdev-Geräte sind zwar, wie auch das IPTV-Plugin, für VDR Datenquellen, aber das femon-Plugin, welches die Signalstärke ausgibt und insbesondere die direkte Auswahl eines Eingabegerätes ermöglicht, kann damit leider nichts anfangen. Weitere Voraussetzung: der streamdev-Client muß auf einen streamdev-Server treffen, der auch zu einer DVB-S2-Karte verbinden. Da beide Keller-VDRs hybride Systeme sind (DVB-S & DVB-S2 bzw. DVB-S & DVB-T) ist das … nicht so einfach.
Und damit bin ich auch schon bei meiner »Hall of Shame«, den Problemen, angekommen:
  • Augenscheinlich transportiert streamdev keine Informationen über die Geräte, weder meldet streamdev-server an den -client, wlecher Art die bereitgestellte Datenquelle ist, noch kann der streamdev-client hier augenscheinlich etwas anfordern. Dies ist auch erst einmal sinnvoll, denn IIRC arbeitet streamdev-server dynamisch, er stellt die Verbindung zu einem freien Device her, sodaß ein VDR mit 2 Karten z. B. eine lokale Aufnahme tätigen kann und die zweite per streamdev einem anderen VDR (oder einem vlc, mplayer, …) bereitstellen).
    Allerdings kann dann durchaus eine DVB-S-Karte per streamdev Tuning-Informationen auf DVB-T bekommen — was natürlich nicht funktioniert; auch verschlüsselte Kanäle sind hier weniger vorteilhaft :(
    Jun  8 21:26:36 hdtvdr vdr: [16125] ERROR: Streamdev: Couldn't tune 192.168.2.62:2004 to channel S4C
    Wie gut sich die Nutzung von streamdev-Geräten in der Praxis erweisen wird, wage ich noch nicht zu schätzen. Wahrscheinlich werde ich aber eher die DVB-T-Karte in den HD-VDR bauen und dafür die 2. DVB-S2-Karte in die VDR-Box, die schon DVB-S2 hat …

  • Ein verteiltes VDR-System ist konfiguratorisch augenscheinlich nicht vorgesehen. Das live-Plugin läut jeweils lokal auf dem VDR, per OSD programmierte Aufnahmen sind ebenfalls nur für den lokalen VDR vorgesehen. Abhilfe schaffen hier ein wenig die Plugins remotetimers und/oder remoteosd. Angenehm ist, da auch mein alter VDR schon die Erweiterung für remoteosd hatte, daß ich vom HD-VDR auch den alten VDR fernsteuern kann. Noch nicht probiert habe ich, ob bzw. wie man auch remoteosd mehrfach installieren kann (ich habe ja einen »bedienten« VDR und 2 (oder mehr) VDRs, die »headless« arbeiten.

  • Zum Filesystem bzw. der sinnvollen Verteilung/Verlinkung muß ich mir auch noch Gedanken machen; vom HD-VDR sollen ja im Wohnzimmer alle Aufnahmen abspielbar sein; also werde ich wohl die Filesysteme der beiden »VDR-Server« im Keller in das des HD-VDRs »einmontieren« müssen.
Wahrscheinlich bin ich mal wieder im »where no one seeked pain before«-Land mit meinem Ansinnen ;) Nichtsdestotrotz finde ich es wahnsinnig Klasse, was schon alles mit VDR out-of-the-box machbar ist. Mal gucken, wo das noch endet ;)

VDR & T-Entertain (IPTV)
Tuesday, June 1, 2010, 02:22 - Fundstücke, Geeks & Co., Linux, DVB, HDTV
Hrmpft. Seit ich yaVDR einsetze, wollte ich auch T-Entertain mittels des IPTV-Plugins nutzen. Das funktionierte anhand der Kanallisten aber immer nur kurz, dann landete der Kanal als verschlüsselt im virtuellen Nirvana. Gut, richtig gekümmert habe ich mich nicht, bis jetzt, als ich den ersten VDR-Server (FSC Scenic Xs-Pizzabox mit 2x DVB-S2-Karten) für den Keller fertig machte — nicht mit yaVDR (da das ein Headless-System wird und ich insbesondere dort VDPAU nicht brauche mangels nVidia-Grafik), aber immerhin mit den Paketen aus dem yaVDR-Repository.

Jetzt wollte ich es doch wissen, zumal ich mangels multipler Sat-Anschlüsse im Arbeitszimmer (die Idee war immer schon, das notfalls per IP »nachzurüsten«, Stichwort streamdev-server) keine Testmöglichkeit jenes VDRs hatte. Und, da schau her, kaum Google mit den richtigen Stichwörtern gefüttert, schon ploppt die Lösung auf:
Die Lösung für den Empfang der ÖR Streams für Eigner von T-Home Entertain@VDSL war doch recht einfach:

- Menu / Einstellungen / Plugins / iptv / Benutze Abschnittsfilterung "nein"

- setup.conf: iptv.SectionFiltering = 0

Dies löst dann genau dieses Problem: »Der Punkt ist bei mir, die Sender werden kurz angespielt, sind dann schwarz und der Eintrag wird auf verschlüsselt gestellt. Das ist ein Zeichen, das der Player (hier VDR) nicht Multicast-fähig ist bzw. nicht der Multicast-Gruppe beitreten kann. Ausprobiert habe ich das mit den verschiedensten VDR Versionen, von 1.4.7 - 1.7.10.«.

Dies erst einmal als Reminder insbesondere für mich selbst ;) Ein Problem habe ich noch, und zwar gibt es auf dem P3-800 periodisch Störungen, die sich auch in der Aufnahme von der IPTV-Quelle finden, und diese Störungen gibt es schon bei SD. Eine CPU-Überlastung ist bei ~8% CPU nicht zu erkennen; auf dem mit obigen Einstellungen behandelten HD-VDR (AMD K10 DualCore mit 2,7 GHz; eigentlich vollkommen oversized, aber seinerzeit war nichts »kleineres« zu bekommen) hingegen funktioniert T-Entertain IPTV mit den unverschlüsseltern Programmen der öffentlich-rechtlichen Anstalten problemlos …

VDR-Netzwerk
Sunday, May 2, 2010, 16:44 - Geeks & Co., Verschiedenes, Painseeker, Linux, Video, IPTV, DVB, HDTV
Vorab: Willkommen im Club — das yaVDR-Team bloggt nun auch ;)

Langsam nimmt mein VDR-Server-und-Client-Projekt Formen an. Ich hänge zwar noch immer an der Fernbedienungsfrage (lirc_ttusbir wie auch der Treiber für das normale serielle Homebrew-IR-Interface hängen sich auf der Zielhardware (ASUS V-M3N8200 Mainboard, AMD Athlon(tm) 7750 Dual-Core Processor) weg), aber das außen vor, funktionieren timergesteuert Aufnahmen, das Abspielen von Alt-VDR-Aufnahmen (der Wohnzimmer-VDR ist noch ein antikes 1.4.7-Schätzchen) via NFS-Mounts (aufgrund von Rechteproblemen, UID vdr-alt != vdr-neu, leider nur blankes Abspielen, kein »Waschen, Schneiden, Legen«), lokales Schneiden von Aufnahmen¹ … kurz eigentlich erst einmal alles, was VDR können sollte.

Heute habe ich dann mal angefangen, weitere, liebgewonnene Add-ons und Plugins zu suchen und zu installieren — und bin sehr angetan von vdr-plugin-fritzbox, vdr-plugin-timeline, vdr-plugin-remoteosd sowie vdr-plugin-remotetimers. Denn, anders als bei xineliboutput, wo nur ein einem Tag kompilierte Versionen zueinander kompatibel sind (jedenfalls kann ich mit aktuellen vdr-sxfe weder meinen 1.4.7er noch den 1.6.0er an einem entfernten Ort bedienen, selbst aus anderen Quellen stammende 1.7er vdr-Installationen sind eher problembeladen denn nicht :(), steuert remoteosd 0.1.0 von meinem yaVDR aus meinen 1.4.7er mit svdrpext 0.0.1 — so soll das sein!
Das ist insofern relevant, als daß ich im Endausbau einen bis mehrere VDR-Server für programmierte Aufnahmen haben möchte, die von einer zentralen Instanz – dem (ya)VDR im Wohnzimmer – programmiert werden können sollen. Super wäre ein Frontend, welches diese mehreren VDR logisch zusammenfaßt und die Aufnahmen entsprechend verteilt; aber im ersten Schritt reichte es, wenn ich, das ist noch der Knackpunkt, mehrere VDR von einem zentralen VDR fernkonfigurieren könnte. Denn, soweit ich bislang gesehen habe, gibt es keinen vorgesehenen Weg, eine 1:n-Beziehung zu unterstützen (1 Frontend-VDR und n Backends), über 1:1 kam man bislang leider nicht hinaus².

Ein anderes Thema, an dem ich derzeit hänge: die Einbindung der T-Entertain-IPTV-Kanäle (des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, der Rest ist ja »grundverschlüsselt«). Mit der Kanalliste, die ich im Netz gefunden habe, blitzte anfänglich mal was auf, mittlerweile kommt aber »Kanal nicht verfügbar« und die Kanäle werden als verschlüsselt angezeigt :( Tipps werden gerne angenommen:
54:Das Erste IPTV;IPTV:1:IPTV|S1P1|UDP|239.35.129.11|10000:P:0:256=27:257=deu;258=AC3:259:4AE2:28106:0:0:0
5478:Eins HD;IPTV:10:IPTV|S1P1|UDP|239.35.10.1|10000:P:0:256=27:257=deu;258=AC3:259:4AE2:11100:0:0:0
Schlußendlich suche ich dann noch nach einer »vernünftigen« EPG-Variante für die Sender von BBC und ITV (Astra 28,2° Ost), sodaß automatische Aufnahmen »immer« funktionieren und nicht nur, wenn grade ein EPG-Update lief (BBC, ITV und andere senden nur die EPG-Info »jetzt« und »nächstes Programm«, anders als die meisten deutschsprachigen Sender zumindest auf Astra, die das Programm für 3 bis 5 Tage im voraus übermitteln). Auf dem alten VDR hatte ich da mal einen XML2irgendwas-Mechanismus funktional am Start, aber der tut leider auch nimmer …

So, dann werde ich mich mal schlauzumachen versuchen, wie man die yaVDR-Sourcen als Basis für eigene Erweiterungen nimmt, z. B. um nicht »mitgelieferte« Plugins zu kompilieren … Als Brute-Force-Ansatz könnte man ja remoteosd einfach als remoteosd1, remoteosd2, remoteosd3 durchkompilieren und einbinden, mit anderen Pfaden für die Konfiguration, versteht sich.

___
¹ Ich vermisse allerdings noch das noad-Addon, da ich Depp das immer unter »vdr-plugin« gesucht habe. Hab's vorhin gefunden, allerdings: »vdr-addon-noad ist schon die neueste Version.« Wohl ein RTFM-Fall, bislang wurde jedenfalls in den Aufnahmen nix markiert.

² Für den Einsatzfall »empfangsteilloser Client im Wohnzimmer steuert Server mit mehreren Karten im Keller« ist das sicher ausreichend, aber eben nicht ganz konsequent auf weitere Nutzungsszenarien ausgerichtet. Ich habe z. B. einen Rechner mit VDR gut 10 km entfernt von meinem Wohnort stehen; bei lokalen Wetterphänomen, die nicht auch das Internet karpott machen, könnte ich notfalls von dort streamen, sicherlich aber »wichtige« Aufnahmen dort parallel durchführen.

4 Kommentare 4 Kommentare (148 mal angeschaut)  | [0 Trackbacks]  | Permalink  |  (3/41)

yaVDR 0.1.1 – HDTV und mehr
Friday, April 9, 2010, 21:00 - Geeks & Co., Painseeker, Linux, Hausautomation, Video, IPTV, DVB, HDTV
Was lange währt … Ich habe na nun schon länger mit einem AMD-K10 DualCore auf einem Board mit 'ner nVIDIA GeForce-Onboardgrafik rumgeexperimentiert, um daraus meinen HD-VDR zu bauen.

Zu Fuß gestaltet sich das aber doch schwierig; ffmpeg per se ist ei einem chrosnische Status des Wechsels, VDPAU-Patches sind teils doch arg versionsgebunden, Ubuntu hat denn auch vielel Codes gar nicht mit dabei — und au0erdem ist sowohl der DVB-S2-Support als auch VDR selbst noch ziemlich in der Entwicklung … Die Installation war einfach, anbei ein zweites Video, welches die Funktion näher zeigt:


Mag noch etwas dauern, YouTube ist Freitag abend etwas unpäßlich gewesen …

Für mich ist das eine ziemlich geniale Kombination, denn das ganze Medienserver-Zeuchs machte mal hier nicht und mal die Datei nicht, der WDTV Live oder die PS3 haben jeweils andere Wünsche, was die Darreichung der Medien angeht — dabei spielt das mplayer auf dem Desktop alles richtig schön, bis FullHD dank VDPAU. Am Wochenende wird daher dieses Minitower gen Wohnzimmer wandern und den guten alten Athlon XP ablösen, der mit einer Fullfeatured- und einer Bugdet-DVB-S-Karte bislang Videoserver und TV-Receiver war …

Feintunin möchte ich gerne noch die Schlafmodi den yaVDR-Systems, dann wäre nicht nur ein Mehr an Funktion sondern auch noch ein Weniger an Energieverbrauch das Ergebnis … Mal sehen, ob das auch so reibungslos klappt. Nur eine Fernbedienung, die habe ich ans System bislang nicht dranbekommen; ttyS ist aus und der USB-IR-Receiver von Technotrend rennt an diesem USB-Subsystem nicht: beim Laden des Moduls gibt's endlose USB-Fehler und ein Entladen hängt bis zum Reset. Universal Serial Bus …

Der Etikettenschwindel mit dem Plus: CI+ und HD+
Tuesday, April 6, 2010, 10:40 - Fundstücke, Medien, HDTV, Geiselnehmer 2.0, Abzocke
Ich hab's zugegebenermaßen erst für einen Aprilscherz gehalten, aber augenscheinlich ist der Golem-Bericht keiner (lokale Hervorhebung):
Herausgekommen ist bei den nun konkretisierten Plänen eine Dreiteilung nach der Art des Empfangsgeräts. Ältere Receiver, die über das 99 Euro teure Legacy-Modul von HD+ für die Verschlüsselung der Privatsender nachgerüstet werden können, dürfen Sendungen aufzeichnen und Timeshift benutzen. Ein Vorspulen bei der Wiedergabe von HD+-Inhalten ist verboten. Das gilt auch für die inzwischen verfügbaren und von Elektronikmärkten stark beworbenen "HD+-Receiver": Aufnehmen und Timeshift ist erlaubt, Vorspulen nicht. Der schnelle Vorlauf bei der Wiedergabe bleibt auch ganz neuen Geräten verwehrt, die den Slot "CI Plus" enthalten. Dabei gibt es dann auch nichts vorzuspulen: Eine Aufnahme von HD+ ist auf diesen Geräten gleich ganz verboten.

Damit bestätigt sich, was vorher nur vage sich abzeichnete: das Plus-Zeichen bei CI- als auch HD+ steht für ein Plus an Gängelung, ein Plus an Einschränkungen für den Verbraucher, ein Plus an Kosten — und dementsprechend ein dickes Minus an Komfort, an selbstbestimmtem Medienkonsum, an Wahlfreiheit.

Im Ergebnis kann das für den mündigen Medienbürger nur heißen: HD+? Just say NO! Denn nur eine Abstimmung mit den Füßen, an der Kasse nämlich, wird diesen Trend mittelfristig aufhalten … Einen noch größeren Bogen sollte man natürlich um Geräte mit dem CI+-Slot machen, allerdings wird das wohl leider schwierig werden, da kaum ein Hersteller hier dem Kunden eine Wahlmöglichkeit läßt. Und mit CI+ wird die Gängelung dann perfekt, nicht mal Timeshift-mit-Zwangswerbung ist dann noch möglich — Hallelujah!


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