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Android (Market), Für und Wider
Monday, June 28, 2010, 09:44 - Verschiedenes, Technologien, Android
Ich bin, als Kunde/Anwender, nicht 100%ig zufrieden mit dem, was Google bzgl. Android tut; die Fernkontrolle über Smartphone-Inhalte ist ein Punkt, die nicht-existente OS-Upgradepolitik ein anderer. Grade Letztes ist schon verstörend, so gibt es für mein HTC Magic »with Google« von Vodafone bis heute kein Update auf eine 2.x-Version — und schon vor längerer Zeit wollte z. B. Pixelpipe die Unterstützung für Android 1.5 einstellen …
So pauschal kann man nicht sagen, daß ausländische Apps mit AMEX nicht bezahlt werden können …


Die Vorwürfe von Jon Lech Johansen bezüglich der Bezahlbarkeit von Anwendungen im Android Market allerdings erscheinen mir zu kurz zu greifen bzw. schlecht recherchiert:
In addition, the price for foreign apps is not displayed in the user’s local currency and developers do not have the option of customizing pricing by country. To make matters worse, you can’t pay for foreign apps using your Amex card or carrier billing. There’s also no support for in-app payments and changelogs (to communicate app changes).

Daß man fremde Währungen angezeigt bekommt ist latent vielleicht ärgerlich, ein Problem darin sehe ich als deutscher Europäer, der mit Schweizer Franken, Österreichischem Schilling, Dänischer Krone, Französischen Franc, Spanischer Peseta und nicht zuletzt Englischem Pfund aufgewachsen ist, nicht.
… allerdings geht mit AMEX nicht alles — was zumindest europäische AMEX-Nutzer eigentlich nicht überraschen sollte; toom z. B. akzeptiert auch im Juni 2010 zumindest in Gütersloh AMEX nicht, dies ist kein Android-Market-Problem.
Franc, Schilling und Peseta sind, wie die Deutsche Mark, Euro-Geschichte; mit Franken, Pfund oder auch Krone muß ich aber nach wie vor ggf. umgehen können. In Zeiten eines noch immer relativ stabilen Wechselkurses sehe ich auch und grade für den Endkunden kein Manko darin, mit Frendwährungen konfrontiert zu werden.

Der zweite Vorwurf ist, daß man mit seiner Kreditkarte von American Express – AMEX – »nicht für ausländische Apps zahlen« könne; nun, diese Aussage ist zumindest für eine deutsche AMEX-Karte im deutschen (gibt's andere?) Android-Market nicht richtig für (manche? Bei mir bislang alle) Apps, die in USD abgerechnet werden. Aber mit AMEX ist man – meiner persönlichen Erfahrung nach nicht nur in Deutschland – generell nicht der beliebteste Kunde, insbesondere Nichtakzeptanzstellen sprechen von deutlich höheren Provisionen und anderen Gründen, die sie von der Akzeptanz der AMEX-Karten abhalten. Und, wie die Screenshots zeigen, ist der Einkauf im Android Market mit einer deutschen MasterCard auch dort möglich, wo die AMEX gesperrt ist (beispielsweise gehen auch Yenn). Das Problem ist mithin mehr eines der verwendeten Kreditkarte denn des Android Markets …

Inwiefern ich »in-app payments« vermisse, weiß ich nicht; vermutlich vermisse ich sie eher nicht, vermutlich fände ich Apps, die kostenlos daher kommen und so kostenlos nur Platz auf meinem Smartphone verbrauchen, jede aktive Dienstleistungs aber extra abrechnen wollen, eher doof. YMMV.

Mobile I Am.
Monday, June 28, 2010, 08:43 - Geeks & Co., Technologien, GSM/GRPS/UMTS/..., Android
Es ist etwas untergegangen, aber ich habe gestern beim »Public Viewing« – wie übersetzt man das eigentlich, »öffentliches Gucken«? – im Parkbad Gütersloh mehr oder minder zufällig das 4:2 4:1 Deutschlands gegen England (BTW, bei Gelegenheit mag mir mal wer erklären, warum beim »FIFA World Cup« die »Länder« »England« und »Schottland« antreten (könnten), nicht aber auch Bayern, Sachsen oder Texas …) per Motorola Milestone aufgenommen und, einmal ist immer das Erste Mal, per Pixelpile zu flickr hochgeladen:



Sicherlich kein cineastisches Highlight, und die knapp 12 MB .3gp-Video sehen nach Re-Encoding durch flickr auch nicht besser aus; aber irgendwie cool, daß das geht, finde ich das schon ;) (Ich hätte ja auch qik genommen, aber deren App wollte meine Credentials wissen; keine Ahnung, ob ich die App mal aus Frust ob der schlechten »HighQuality« entsorgt habe oder ein Update schief lief — ein Verlust ist die Löschung von qik IMHO eh' nicht, sodaß ich sie grade vollzogen habe …)
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Do it yourself
Thursday, May 27, 2010, 23:55 - Geeks & Co., Verschiedenes, Painseeker, Android, Linux
Ts. Ich denke es ist bekannt, daß Android-basierte Telefone eigentlich nichts weiter sind als ziemlich heiß gewaschene Tabletcomputer; mit aktuellen Highlights wie dem Motorola DROID/Milestone und ähnlichen mit wenigstens einer Auflösung von 800x480 Pixeln kann man damit auch Webseiten ganz gut sich ansehen. Und die Verwandschaft zum Tabletcomputer zeigt sich auch in der Laufzeit — die sich bei aktiver Nutzung der vielen Features, wie dauernde 3G-IP-Verbindung mit Datenaustausch, GPS, Kamera, …, auch schnell dem unteren einstelligen Stundenbereich (lies: rd. 3-5h) nähert.

Anyway, so ein kleines Rechenwunder mit Gadgets en masse, einem SDK und einem freien Market (und der Möglichkeit, auch am Market vorbei Software aufzuspielen), da sollte es doch eine Art »Time-Lapse«-Software geben, die in einstellbaren (möglichst kurzen) Intervallen ein Foto mit der eingebauten Kamera schießt, um hernach – gerne außerhalb der dafür zu lahmen Umgebung – einen Film machen zu lassen.

Und, natürlich gibt es dies; einerseits »Timelapse«, andererseits »LapseDROID«. Did they save my day?

Nunja; LapseDROID sieht schick aus, macht Full-HD-Aufnahmen (wobei ich nicht näher geguckt habe, welche der Zufallspixel der typisch mauen Handykamerachips genommen werden, sprich ein Ausschnitt aus dem 3-5 Megapixel-Müll oder ob jener auf 1920x1080 zusammengedampft wird). Das waren die positiven Seiten. Die negativen sind einmal, daß das Intervall nicht unter 10 Sekunden liegen darf (200-250ms wären mir am liebsten), aber das wäre für manche Anwendungen ja auch noch praktikabel. Nur leider funktioniert LapseDROID bei mir auf Milestone (2.0) und Magic (1.5) nur bis zur Aktivierung des Screensavers (sei es per Eingabetimeout oder manuell hervorgerufen) — und stürzt dann mit »wurde unerwartet beendet« ab. Groß-ar-tig. Immerhin ist auch die Plus-Verson mittlerweile kostenlos …

Timelapse hingehen macht, was drauf steht: einmal gestartet, macht die Anwendung alle 1000 (leider das Minimum) bis ??? ms ein (YUV-) Bild und legt es auf der SD-Karte ab. Wenn man fertig ist, kann man das Programm wieder aufrufen, den Stopp-Befehl senden und die Bilder automatisch von YUV nach PNG wandeln lassen. Manko 1: der Schritt ist nicht wirklich praktikabel, 800 Bilder dauerten auf dem HTC Magic gefühlte 3 Wochen, effektiv wohl so was an 2 Stunden. Und das – die ist mein Manko 2 – bei einer (nicht einstellbaren) Auflösung von 480x320 — für einen HD-»Fanatiker« wie mich natürlich mehr so unbrauchbar :(

Narf. Muß ich jetzt wirklich das SDK rausholen und mir TimeLapseDROID selbst schreiben? *sigh*

Warum man Flash eigentlich nicht will
Tuesday, May 25, 2010, 11:32 - Fundstücke, Geeks & Co., Verschiedenes, Android
Ich mag Flash, Adobes resourcenfressende Lösung für »rich content« und den aktuellen De-facto-Standard für Videos im Web, nicht besonders. Auf den Netbooks (1. Generation; VIA- als auch Atom-basiert) surfe ich eigentlich nur mit NoScript und Flashblock, da sonst nach wenigen Tabs im Firefox Schicht im Schacht, die CPU ausgelastet, ist.

Zu Flash auf dieser schwachbrüstigen Mobilplattform hatte ich schon mal was geschrieben (mit Video ;)), jetzt stolperte ich über ein erstes Video, welches eine Beta-Version von Flash auf Android 2.2 zeigt. Man beachte den Aufruf der flashlastigen Pro7-Homepage um 0:38 herum im Video und wie die durchaus beachtliche Rechenleistung des 1-GHz-Snapdragon-Prozessors des verwendeten Nexus One sich in Wohlgefallen auflöst … Auch hier wieder: ich bin absolut nicht einverstanden mit einem Großteil der Firmenpolitik des Herstellers mit dem Fall Obst, aber ich freue mich wirklich darauf, daß dessen standhafte, wenn aus meiner Sicht auch eher marktpolitisch motivierte (wie heißt der neue Werbedienst und wo, neben Videos, findet sich beim Browsen gerne Flash-Content?), Weigerung, Adobes Flash-Technik auf die beliebten Geräte zu lassen, den Markt verändern wird. Video-Anbieter beginnen, Alternativen zu Flash zu implementieren, mit Googles »Codec-Geschenk« VP8 steht zudem ein zumindest quelloffener Codec zur Verfügung (wie das mit den Lizenzen ist, wird sich zeigen) und ich schätze, auch die Werbungsanbieter werden sich kurz- bis mittelfristig zumindest für mobile Plattformen von Flash lösen (und da zweigleisig teurer als eingleisig sein dürfte, irgendwann Flash komplett entsorgen).

Nun habe ich das Fehlen von Flash lange als Fehler bei sowohl Apples Geräten als auch bei Android gesehen, dies aber in erster Linie aus dem Grund, daß viele Seiten auf diesen Unsinn zur Navigation setzen und ich nicht ausschließen kann, daß auch ich mal von einer solchen Seite unterwegs Informationen haben möchte — und »unterwegs« mit einem Pad wäre ggf. auch schon »programmbegleitend« auf dem Sofa. Den Effekt, den 20 dumm blinkende und keine Nutzlast nachladende Flash-Applets auf einer Seite auf die nochmals schwachbrüstigeren Prozessoren von Smartphones oder Tabs/Pads haben würden, habe ich dabei allerdings nicht bedacht.

Kurzum: ich bin nach wie vor gespannt auf Flash auf meinen Androiden, aber hoffe auch, daß es sowas wie Flashblock auch für den Android-Browser geben wird, ein aktueller aktueller Artikel auf Golem.DE deutet zumindest eine separate Anschaltbarkeit an. Was Optimierungen durch Adobe angeht, sehe ich nur beim Bereich Video wirklich Luft durch die Nutzung ggf. vorhandener Decoding-Hardware, aber ich bin kein Adode-Entwickler ;)

(Hmm, allerdings lädt ProSieben.de auf meinem 2.0er Milestone grade schon zwei Ewigkeiten (mehrere Minuten nach einem geleerten Cache; so lange, daß der Screenblank kam … WTF?) und legt das Telefon faktisch lahm in der Zeit, insofern müßte man die gleiche Seite zeitgleich auf einem Nexus One ohne Flash zum Vergleich laden, um den Effekt sicher auf Flash schieben zu können.)
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Schweigen um's WePad
Thursday, April 22, 2010, 23:05 - Geeks & Co., Verschiedenes, Blase2.0, Android, Technologien, Netbooks & Pads
Beitritt: 14. April 2010
Letzte Anmeldung: vor 5 Tagen

Ganz so ernst nimmt man es wohl nicht in Berlin bei der neofonie mit dem YouTube-Channel; und die Woche, für die das »es touched!«-Video versprochen wurde, neigt sich dem Ende …
Es ist merkwürdig still geworden um das »iPad-Killer-Pad« aus Berlin/München/Fernost. Man könnte natürlich auf die unabhängigen Tester von netbooknews.de setzen … allerdings:
Was auch immer euch in den Sinn kommt und euch wichtig erscheint, wir werden versuchen es entsprechend umzusetzen, denn wir bekommen das gute Stueck fuer 30 Minuten vorgesetzt!

Klar, der Sascha wird mich wieder auf die ostwestfälischen Kühe verweisen, von denen er wohl mehr hier lesen möchte; ich allerdings zweifle die Sinnhaftigkeit eines kontrollierten 30-Minuten-Tests an — da war ja Vattenfall im ARD-Bericht »Die Atomlüge« noch aufgeschlossen gegen das, was neofonie/WePad da abzieht …

Überhaupt eine krasse Aktion; es werden also 3 Leuten jeweils 30 Minuten gegeben, das »WePad« zu testen; auf Herz und Nieren, ohne Einschränkungen? Das wird man beobachten müssen. Wie sieht es z. B. mit den Filmrechten aus; dürfen die Tester sich non-stop filmen lassen, sodaß im Endeffekt ein »echter« Testbericht daraus geschnitten werden kann? Welche »Offenbarungen« werden im Vorfeld gemacht, welche noch nicht (sauber) funktionierenden Features eingestanden? Werden die Tester den Google Market for Android testen können – und damit Android-Anwendungen »auf den großen Schirm« bringen? Oder wird eine alte Demo-App des stern der einzige Content sein, den die Tester lobhudeln dürfen? DAS ist denn auch so ziemlich der einzige Bereich, wo ich froh bin, Martin Sonnenborn unter den Testern zu finden — wer auch immer ihn da vorgeschlagen hat, ich kann mir bei ihm schwerlich vorstellen, daß er statt Tacheles zu reden Werbetexteraussagen wiedergibt … Aber auch da mag ich mich irren.

Fakt ist allerdings, daß nicht nur ich auf das versprochene Video mit der »touchenden« finalen Hardware warte …
Kirsten Faßbender
WePad: Wann gibt es denn endlich das für diese Woche versprochene Video des Wepad mit Touchoberfläche ohne Einsatz der Maus? Wir haben immerhin schon Donnerstag!
Dominik Schneider
war das nicht schon für Montag versprochen‽
Kirsten Faßbender
Nein. letzte Woche für den Lauf dieser Woche. Im Prinzip haben sie also noch bis Sonntag Zeit, aber sie müssen uns ja auch nicht immer solange zappeln lassen. Wenn nächste Woche Dienstag die Vorbestellungen losgehen sollen sollte man vorher schon sehen, dass alles wie geplant funktioniert. Sonst bestellt das doch keiner.

Michel Fricke
Im Moment sind viel zu viele Fragen offen. Ich habe auch leider meine Zweifel daran ob das alles bis Dienstag geklärt wird! Ich brauche viel mehr Technische Details bevor ich mich in irgend einer Weise dazu entscheide ein Wepad zu bestellen.



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