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Die Zivilisation hat mich wieder – sprich: ich habe DSL
Thursday, August 12, 2010, 23:56 - Geeks & Co., Berlin, Painseeker, xDSL, Alice
Das N900 per USB-Kabel an einen Dockstar gekoppelt und via ttyACM0 als Modem verwendet. Bluetooth-Dongles waren grade aus ;)
Hach ja, man kann mit 3.5G-Netzen (HSPA) schon einige tolle Dinge machen; aber da letztlich, je nach Tarif, zwischen 1 und 5 GB die Drosselung auf »ISDN-Geschwindigkeit« greift, ist »echte« Internetnutzung per 3.5G ein teuerer Spaß. Was mich doch ziemlich erstaunt hat war die Tatsache, daß sogar Sessions mit Burnout Paradise von der PS3 aus, samt VoIP, möglich waren — die Ruckler waren erträglich (nur bei wenigen Mitspielern traten wirklich große Sprünge auf, das ist mir aber auch schon mal am heimischen VDSL-Anschluß passiert), xnetload zeigte rd. 40 KByte/Sec Traffic.

Verglichen mit »echtem« DSL (wobei 3.5G-Mobilfunk ja auch eine Art DSL darstellt, wenn auch ohne physikalische »Line«) ist ein Internet-Zugang per HSPA doch begrenzt. Insbesondere, wenn künstlich auf 8 KByte/sec gedrosselt wird …
Aber ich bin dennoch froh, daß seit heute nun endlich mein Alice-DSL-Zugang funktioniert; Alice hat zwar auch diesmal sein »Anschlußversprechen«, mit Ansage, nicht gehalten und der analoge Teil dieses auf PSTN-Basis realisierten Anschlusses (lies: Telefonie kommt via Splitter und »echter Telefonietechnik« ins Haus, nicht als »NGN«, sprich über VoIP realisiert) funktioniert auch nur eingeschränkt (lautes und nervendes Brummen auf der Stimme des Gegenübers; in Senderichtung scheint es kein Problem zu geben, wie immer das bei der Technik überhaupt passieren kann). Aber gut, nach nur 27 Minuten Handytelefonat mit Alice, davon sicher >20 nur in der Warteschleife, weiß ich nun einerseits, daß ich eine schlechte Leitung habe (schlechter Signal-Rauschabstand; Kommentar des Technikers: »Sie werden wohl Leitungsabbrüche haben; ich habe eine ähnliche Leitung und nur 10 MBit. Aber ich gönne Ihnen die 16 natürlich.«), daß meine Leitung nicht testbar ist (»Und wieder: Test kann nicht durchgeführt werden. Komisch.«) und daß ich bis Freitag, 21 Uhr, entweder eine SMS mit dem Hinweis, die Störung sei behoben (imho eher unwahrscheinlich; irgendwo brummt ja jemand oder etwas in meine Leitung) oder den Hinweis auf einen notwendigen Technikerbesuch. Den würde ich dann wohl mal auf einen Sonntag terminieren, denn die arbeitende Bevölkerung hat ja werktags eigentlich was anderes vor, als 4 Stunden auf einen übellaunigen, augenscheinlich akkordarbeitenden, Telekomiker zu warten … (Wobei, meiner war dann doch noch relativ nett, aber er kam natürlich wieder deutlich im Bereich des letzten Viertels der avisierten Zeit …) Naja, es wird wohl weiter Spaß mit Alice geben; daß ich mein Modem gestern nicht mehr bekommen habe, schrieb ich ja schon … Kleiner Tipp, liebes Alice-Logistik-Team: wenn man schon seine eigene feste Drei-Wochen-Zusage reißt, muß man dem Kunden nicht auch noch am letztmöglichen Tag erst die Hardware schicken; denn, wieder der dummdreiste Hinweis auf die – offensichtlich im Alice-Klientel in der Minderheit befindlichen – arbeitende Bevölkerung, mit ein paar Tagen, gar einem Wochenende, Luft könnte man die Abholung der Hardware deutliche einfachen organisieren als so …

Anyway, so sieht meine »SpeedBox« (gefritzter SpeedPort W900V) die DSL-Seite:
Empfangsrichtung Senderichtung
Max. DSLAM-Datenrate kBit/s 18080 1152
Min. DSLAM-Datenrate kBit/s 32 32
Leitungskapazität kBit/s 16533 1340
Aktuelle Datenrate kBit/s 16533 1148
 
Latenz 7 ms 1 ms
Bitswap an an
Seamless Rate Adaption aus aus
Impulse Noise Protection 0.4 0.0
L2 Power Mode NA - -
 
Signal/Rauschabstand dB 7 12
Leitungsdämpfung dB 20 18
Powercutback dB 0 0

Anders als das Modem von Alice (»Alice Modem 1111«) bietet die Fritz!Box-Oberfläche die Möglichkeit, DSL-Informationen zu bekommen …
Eigentlich wollte ich ja das Alice-Modem dran lassen, aber da dies a) ein »traditioneller« PPPoE-Zugang mit PSTN-Telefonie ist und b) Alice mir ja den Zugriff auf diese, aus meiner Sicht wichtigen, Informationen vorenthalten will und c) hier der Austausch wirklich simpel ist, habe ich dann doch noch umgestellt und das Modem im W900V in Betrieb genommen. Wehrmutstropfen: die vorher (über OpenVPN-Tunnel) funktionierende Kopplung mit einer FB in Gütersloh funktioniert nun wieder nicht mehr.

Naja, die Optimierung muß dann wohl auf's Wochenende oder bis zur nächsten Woche warten, latent möchte ich ja auch hier OLSR und Fallback auf 3G nutzen, zumindest für die nächsten zwei Alice-Mobile-Flat-Monate …

DUN mit dem Nokia N900
Tuesday, August 10, 2010, 00:21 - Geeks & Co., Painseeker, GSM/GRPS/UMTS/..., Linux, Maemo
Cool. Für mein N900 habe ich heute ein paar Sachen installiert; unter anderem gibt es ein »Hotspot-Programm« (welches zumindest bei mir aber nicht so recht mag) sowie ein Package, welches DUN, Dial-Up-Networking, nachzurüsten vorgibt.

Gut, die Business-Telefone oder auch mein N95 haben das von Haus aus drin, aber das Maemo-, d. h. letztlich Linux-basierte, N900 kann DUN scheinbar nicht von Haus aus. Da ich es aber als mein primäres Telefon nutzen möchte, brauche ich diese Funktionalität, und ich teste sie hier grade: funktioniert ;)

Zwar muß ich auch hier wieder die Daten des Telefons in /etc/bluetooth/rfcomm.conf (Ubuntu 10.04) händisch eintragen (also BT-Adresse und Kanal des DUN-Dienstes) und auch wieder manuell »rfcomm connect 1« (bei mir 1, weil 0 noch das E72 ist) starten (rfcomm habe ich mittlerweile SUID root gemacht, da das auf diesem System keinen erkennbaren Schaden hat) und dann endlich die »Mobile Broadband«-Verbindung im Network Manager aktivieren — aber: es geht, und das ist für mich derzeit die Hauptsache, damit das N900 als primäres Telefon eingesetzt werden kann.

Wie weit ist eigentlich der Meego-Port, schon ansatzweise im Bereich »benutzbar«? Hinsichtlich des Look-and-Feel hat sich beim N900-Meego gegenüber des N810-Meegos ja doch einiges getan, auch in Richtung Eye-Candy … Eine der nächsten Aufgaben wird sein, DUN für Android zu suchen, so schwer kann da ja eigentlich nicht sein, derlei zu implementieren, oder?

Ubuntu Lucid & DUN
Friday, August 6, 2010, 21:23 - Geeks & Co., Verschiedenes, Painseeker, GSM/GRPS/UMTS/..., Linux
Eine Stunde noch mit der Bahn, und so richtig Internet wie geplant habe ich noch nicht hinbekommen. Eigentlich wollte ich die D1-SIM im Firmen-E72 nutzen, schließlich wollte ich eigentlich noch ein wenig Kram online erledigen, wenn ich denn schon mal Bahn fahre.

Mein – üblicher – Fehler war aber mal wieder, daß ich die Details nicht vorher geklärt habe; hey, ich habe Google per privatem Android & D2 sowie Google per Firmen-E72 und D1, dazu noch UMTS-Sticks mit o2 und Alice — wer braucht da Vorbereitung, das geht auch von unterwegs ;)

Nunja. Setting für rfcomm.conf zu finden war auch easy, aber das …
Aug  6 20:31:24 ysabell pppd[6296]: In file /etc/ppp/peers/D1: unrecognized option '/dev/rfcomm0'
… war dann doch ein Showstopper. Denn mein Ubuntu Lucid hat kein /dev/rfcomm*, /dev/rfkill wäre da, hat aber IIRC eine andere Funktion.

Jut, also doch den Stick mit Alice-SIM eingesteckt (Zugangsdaten per D2 ergoogelt) und endlich im Internet; naja, so etwas jedenfalls, für diesen (Firmen-) Laptop habe ich noch keine OpenVPN-Verbindung nach Hause konfiguriert, das kommt dann die Tage mal … Immerhin, das Firmen-VPN, so schick mit Zahlen auswerfendem Dongle und so, funktioniert mit NetworkManager; muß nur noch lernen, das manuell an den Start zu bekommen …

Tja, leider ist mein Lucid mal wieder anders als als andere, denn bei mir kommt auf …
me@ysabell:~$ sudo rfcomm connect 0
Can't connect RFCOMM socket: Operation now in progress
(Wen der Rechnername interessiert, es ist, natürlich, wieder ein Scheibenweltcharakter.) *seufz*

Dann geht's wohl den Rest der Reise auf mein Alice-GB und zu Hause muß ich dann mal weiterprobieren … oder ich mache es auf der Rückfahrt am Sonntag … so ein modernes Linux per BT ins Netz zu bringen ist auch latent kurzweilig, wenn auch langwieriger als ich dachte (und als es »damals« mal war). *sigh*
3 Kommentare 3 Kommentare (229 mal angeschaut)  | [0 Trackbacks]  | Permalink  |  (3/30)

»Jetzt hör' ich Dich wieder nicht …«
Saturday, July 24, 2010, 02:16 - Geeks & Co., Verschiedenes, Berlin, Painseeker, GSM/GRPS/UMTS/..., Servicewüste
Mit meinem Tweet habe ich es schon angedeutet: nach rd. 12+ Jahren als treuer Mannesmann-D2-Kunde (ja, auch im UMTS-Zeitalter identifiziere ich mich im Netz noch mit der Mannesmann-SIM ;)) habe ich derzeit den Eindruck, daß D2 mich gerne nicht mehr als Kunden hätte.

Das fängt bei der in meinen Augen bescheidenen Tarifpolitik an, die eben keine geldwerten Mobilangebote umfaßt – siehe z. B. die, vom D2-Android-Telefon nicht nutzbaren, »Mobile-TV«-Inklusivleistung in den Android-Tarifen – und gipfelt derzeit für mich in der beschissenen Netzqualität für den Basisdienst »Telefonie«.

Ich möchte gar nicht ausschließen, daß auch andere Telefone, ähnlich wie das iPhone, die Netzabdeckung optimistischer wiedergeben als die tatsächlich ist. Fakt ist allerdings auch, daß ich um 1997 herum das »Wanderwellennetz« e+ verlassen habe (und seit daher aktiv meide wie die Jungfrau das Weihwasser … hmm, na, oder so halt), weil ich beim Telefonieren mit meiner damaligen angehenden Lebensgefährtin, ggf. im Regen auf der Straßen stehend – da die E-Netz-Abdeckung damals in Hamburg-Schnelsen zumindest mehr rechnerischer Natur war –, dem Netz hinterherlaufen mußte: Mitten im Telefonat, im Satz, brach die Verbindung zusammen, 0 Balken zeigte das PT-10 (? IIRC die E-Netzvariante des Nokia 2110) plötzlich an, wenige Sekunden später dann wieder Vollausschlag, erneute Anwahl und in 5-45 Minuten wiederholte sich dies Trauerspiel.

Nun habe ich zwar heute zwischen meiner Frau und mir beim netzinternen Telefonat keine wirklichen Abbrüche mehr; aber zunehmend meldet meine Frau, die meine Nummer kostenlos anrufen kann, daß sie mich nicht mehr verstehen würde — obwohl ich meinen Adonis-Körper seit Minuten nicht deutlich auf oder gar von z. B. der Couch bewegt habe (und der Androide max-1 Balken zeigt).

Bei Monatspreisen von deutlich über 50 Euro ist meine Toleranzschwelle für Qualitäts- oder auch gar Konnektivitätsminderleistung nicht wirklich existent. Ich gehöre noch zur »alten Schule«, lieber mehr zahlen aber dafür auch Qualität bekommen. Vodafone allerdings liefert mir derzeit, jetzt, wo ich es nach meinen Unter-der-Woche-Umzug nach Berlin bräuchte, eher weniger als der Mitbewerb.

Tja, schade eigentlich; aber offensichtlich muß die doppelte, mehr als zehnjährige Kundenbeziehung nun enden, denn, aus meiner Sicht ist das Preis-Leistungsverhältnis massiv negativ mittlerweile. Meine neue Firmen-SIM wird wohl von D1 kommen; da e+ für mich auf Dauer zum Un-Netz geworden ist (ich bin da nachtragend, ja), bleibt die Wahl zwischen D1 (preis-leistungsmäßig leider in der gleichen Liga wie Vodafone; zumindest von den Basispreisen her, und flächendeckende EGDE-Versorgung wegen des 2G-only-iPhones finde ich nicht wirklich interessant, wenn ich 3.5G erwarte ….) und o2, meinem Ex-Brötchengeber. Mal schauen, wohin die D2-Nummern ziehen; für einen Verbleib bei D2 müßte eine Charme- und Preisoffensive kommen sowie das hochpreisige Angebot auch entsprechend qualitätiv funktionieren. Letzteres scheint bei Telefonaten von/nach Berlin für Vodafone problematisch; wobei, je länger ich drüber nachdenke: auch in Gütersloh bekam ich häufiger das audible Feedback, daß man mich grade nicht verstehen könne — vielleicht ist es doch ein Android-Problem und ich krame mein gutes alten Nokia N95 mit 1. Firmware mal wieder raus?

Das einzige, was mich immer wieder abhält, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, ist die drohende Gefahr des Nummernverlustes durch falsche Vorgehensweise; ich möchte meine wohlbekannte Nummer schlicht nicht aufgeben/verlieren beim Providerwechsel …

Von GUIs und Knoten in den Fingern
Tuesday, July 13, 2010, 07:08 - Geeks & Co., Painseeker, WLAN, Fon, Linux
Ach nö, das macht doch keinen Spaß … Am Sonntag hat mir noch mein Nachbar (in Gütersloh) seinen WPA-Key genannt, damit ich für T-Ausfälle zukünftig gewappnet bin; und was ist? Ich sperre mich, wieder einmal, aus meiner OpenWRTen Fonera aus. OpenWRT Kamikaze hat diese lustige Firewallkonfiguration, die augenscheinlich nicht angepaßt wird, wenn man munter ath0 zum WAN-Interface macht und mit eth0 bridged. Jedenfalls ist jener Fonera nun ein halber Brick; sprich, ich muß nochmal per ap51-Tools den ganzen Rotz flaschen.

Klingt ja überheblich, aber ich habe mit z. B. CIPE schon »das Internet untertunnelt«, als man noch nicht mal wußte, daß man einen Router namens WRT aufgrund von Programmierfehlern jemals würde »übernehmen« können — und jetzt scheitere ich reihenweise an dieser bekifften Lua/LuCI-Oberfläche‽ Mal ernsthaft, das kann's doch nicht sein‽

Jedenfalls habe ich nach etlichen Stunden am Sonntag- und Monatabend jetzt die Nase voll; wenn möglich, entsorge ich den LUA-Quatsch und editiere die Konfigurationsdateien so, wie Gott es vorgesehen hat: per Hand.

Wasfüreinegequirrltescheißeistdenndas,herrgottsakramentnochmal‽


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